Zollabkommen zwischen Europa und den USA droht zu scheitern – deutsche Industrie in Sorge
BDI-Präsident: US-Handelsabkommen umsetzen - Zollabkommen zwischen Europa und den USA droht zu scheitern – deutsche Industrie in Sorge
Vorgeschlagenes Zollabkommen zwischen Europa und den USA steht vor Verzögerungen
Ein geplantes Zollabkommen zwischen Europa und den USA sieht sich nun mit Verzögerungen konfrontiert, während Abgeordnete über seine Zukunft debattieren. Die rechtlich bindende Vereinbarung, die im vergangenen Sommer ausgehandelt wurde, bedarf noch der Zustimmung des Europäischen Parlaments. Unterdessen warnen Branchenvertreter, dass eine Ablehnung des Plans neue Unsicherheit für deutsche Unternehmen mit sich bringen könnte, die bereits unter hohen Zöllen auf wichtige Exportgüter leiden.
Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments, hat gefordert, das Abkommen auszusetzen, bis klarere rechtliche Garantien vorliegen. Sein Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA weiterhin strenge Zölle auf europäischen Stahl, Aluminium und Autos erheben – teilweise bis zu 40 Prozent –, obwohl in früheren Verhandlungen eine Senkung angestrebt wurde.
Die aktuelle US-Regierung hat die Zölle auf europäische Industriegüter, darunter Stahl, Aluminium und deren Derivate, nicht nur beibehalten, sondern sogar ausgeweitet. Neue Untersuchungen nach Section 232 richten sich nun auch gegen Maschinen und Robotik – begründet mit nationalen Sicherheitsbedenken. Deutsche Unternehmen melden rückläufige Aufträge und Umsätze für die Jahre 2025–2026, während einige US-Beamte frühere Zollvereinbarungen infrage stellen und Druck auf EU-Maschinenbauer ausüben.
Im vergangenen Sommer hatten die Präsidentin der Europäischen Kommission und der damalige US-Präsident vereinbart, dass die meisten EU-Importe mit Zöllen von höchstens 15 Prozent belastet werden sollten. Fortschritte gab es bei der Verkürzung der Liste betroffener Produkte, doch das US-amerikanische Oberste Gericht urteilte kürzlich gegen gegenseitige Zollerleichterungen – ohne die grundsätzliche Politik zu beenden. Die aktuelle Regierung betrachtet Zölle nach wie vor als zentrales Instrument zur Stärkung der heimischen Industrie.
Peter Leibinger, Chef des größten deutschen Industrieverbands, drängt Europa dazu, das bestehende Abkommen zu billigen. Er warnt, dass eine Ablehnung die Instabilität für deutsche Hersteller weiter verschärfen würde. Gleichzeitig betont er die Notwendigkeit weiterer Verhandlungen, um die verbleibenden hohen Zölle auf Autos, Stahl und Aluminium – derzeit zwischen 30 und 40 Prozent – zu senken.
Doch nicht alle befürworten einen schnellen Vorstoß. Bernd Lange argumentiert, das Abkommen solle erst in Kraft treten, wenn die rechtlichen Risiken geklärt seien. Seine Haltung spiegelt die breitere Sorge wider, dass die USA ihre Zusagen möglicherweise nicht vollständig einhalten könnten, was europäische Exporteure abrupten Politikwechseln aussetzen würde.
Nun muss das Europäische Parlament entscheiden, ob es das Zollabkommen annimmt oder dessen Umsetzung vorerst stoppt. Bei einer Ablehnung drohen deutschen Industrien anhaltende Unsicherheit über Zölle auf Stahl, Autos und Maschinen. Zudem wird sich zeigen, ob die USA ihr Versprechen einhalten, die meisten EU-Importzölle auf 15 Prozent zu begrenzen.
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