1,7-Millionen-Projekt soll Europas Graphitabhängigkeit von China beenden
1,7-Millionen-Projekt soll Europas Graphitabhängigkeit von China beenden
Ein neues Projekt mit einem Volumen von 1,7 Millionen Euro soll die europäische Batterieindustrie unabhängiger von importiertem Graphit machen. Unter der Leitung der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird die Initiative in den nächsten drei Jahren sauberere und energieeffizientere Produktionsmethoden entwickeln. Ziel ist es, ein vollständig in Europa hergestelltes Graphitprodukt für Batteriehersteller zu schaffen.
Das Vorhaben mit dem Namen USE-G konzentriert sich darauf, die Abhängigkeit Europas von Graphitimporten – insbesondere aus China, das den weltweiten Markt dominiert – zu verringern. Angesichts eines erwarteten Marktvolumens von 8,89 Milliarden US-Dollar bis 2026 fehlt Europa derzeit eine großtechnische Eigenproduktion. USE-G wird Wege erforschen, um sowohl natürliches als auch recyceltes Graphit aufzubereiten und beide schließlich zu einem einheitlichen Anodenmaterial zu kombinieren.
Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena testen ein neues Reinigungsverfahren unter Einsatz von Chlorgas, das eine umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichen Methoden bieten könnte. Gleichzeitig arbeiten industrielle Partner daran, Graphit aus der sogenannten "Black Mass" – den Rückständen aus dem Batterierecycling – zurückzugewinnen und die Verfahren zur Kohlenstoffbeschichtung zu optimieren.
Sämtliche Entwicklungs- und Testarbeiten finden an deutschen Standorten statt. Das Projekt strebt zudem an, einen vollständig kontrollierten europäischen Prozess für die Graphitreinigung, -beschichtung und -formgebung zu demonstrieren. Bei Erfolg soll das entstehende Produkt für den Einsatz bei Zell- und Batterieherstellern in ganz Europa qualifiziert werden.
Das USE-G-Projekt läuft bis 2027 und wird mit 1,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Gelingt das Vorhaben, könnte es Europa helfen, die Versorgung mit batterietauglichem Graphit langfristig zu sichern und die Importabhängigkeit zu reduzieren. Die entwickelten Methoden könnten zudem neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit in der Branche setzen.
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