Organspende-Register: Warum die Registrierungszahlen in Deutschland so unterschiedlich ausfallen
Patientenvertreter kritisieren den Rückzug der Bundesregierung von der Regulierung des Organspenderegisters - Organspende-Register: Warum die Registrierungszahlen in Deutschland so unterschiedlich ausfallen
Deutschlands zentrales Organspende-Register startete im März 2024 – doch die Registrierungszahlen bleiben bundesweit uneinheitlich
Bis Ende Januar 2026 hatten rund 8,2 Millionen Menschen eine gültige Erklärung zur Organspende abgegeben. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit einer Registrierungsquote von 28 Prozent, während Mecklenburg-Vorpommern mit nur 12 Prozent am Ende der Skala liegt.
Die Einrichtung des Registers folgte einem Bundestagsbeschluss aus dem Jahr 2020, der zwar ein Widerspruchsmodell ablehnte, aber eine zentrale Datenbank befürwortete. Dennoch gestaltete sich die Registrierung für viele Bürger schwierig: Nur wenige Kommunen stellen sichere, barrierefreie Terminals für die Anmeldung bereit – ein Hindernis für die Teilnahme.
Eigentlich hätte eine Bundestagsentscheidung von 2018 die Registrierung in Bürgerämtern ermöglichen sollen, doch die Länderblockade verhinderte die Umsetzung. Nun fordern die Gesundheitsminister der Länder die Bundesregierung auf, diese Haltung zu überdenken. Die Bundesregierung hat zwar grünes Licht für Registrierungen in Bürgerämtern gegeben, plant jedoch, die gesetzliche Verpflichtung für Kommunen zur Bereitstellung barrierefreier Terminals zu streichen.
Patientenvertreter üben scharfe Kritik an diesem Schritt. Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, argumentiert, ein Staat, der die Organspende fördere, untergrabe seine eigene Glaubwürdigkeit, wenn er den Zugang erschwere. Gleichzeitig ermöglicht eine aktuelle Novelle des Transplantationsgesetzes erstmals die legale Durchführung gekreuzter Lebendspenden.
In den ersten zwölf Monaten nach dem Start des Registers hatten sich lediglich eine halbe Million Menschen eingetragen. Die zögerliche Resonanz wirft Fragen nach der Wirksamkeit des Systems auf, um die Spenderzahlen nachhaltig zu steigern.
Die Entscheidung der Regierung, die Registrierung in Bürgerämtern zu erleichtern, könnte die Beteiligung erhöhen. Doch der Verzicht auf verpflichtende barrierefreie Terminals könnte den Fortschritt weiterhin bremsen. Bei bisher 8,2 Millionen abgegebenen Erklärungen hängt der Erfolg des Registers davon ab, Nutzerfreundlichkeit und Datensicherheit in Einklang zu bringen.
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