Rechtsextreme Gruppe Combat 18: Verfahren gegen mutmaßliche Anführer vorläufig eingestellt
Prozess gegen rechtsextremistische Gruppe Combat 18 in Dortmund vorerst ausgesetzt - Rechtsextreme Gruppe Combat 18: Verfahren gegen mutmaßliche Anführer vorläufig eingestellt
Ein deutsches Gericht hat das Verfahren gegen vier mutmaßliche Anführer der verbotenen rechtsextremen Gruppe Combat 18 Deutschland vorläufig ausgesetzt. Die Verhandlung wurde unter der Auflage eingestellt, dass jeder der Angeklagten bis Mitte April 500 Euro an eine Kinderhilfsorganisation zahlt. Die Männer gehörten zu 21 Personen, die bei einer bundesweiten Razzia im April 2022 festgenommen worden waren.
Das deutsche Bundesinnenministerium hatte Combat 18 Deutschland im Jahr 2020 verboten. Die Gruppe galt aufgrund ihrer neonazistischen Ideologie als Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung. Trotz des Verbots behaupten die Ermittler, die Organisation sei mindestens bis zum April 2022 aktiv geblieben.
Einer der vier Angeklagten soll die Führung übernommen und mindestens 14 geheime Treffen organisiert haben. Zwei weitere werden beschuldigt, Initiationsrituale für neue Mitglieder geplant zu haben. Der vierte Mann soll rechtsextreme Rockkonzerte veranstaltet und Merchandise-Artikel mit Symbolen der Gruppe verkauft haben.
Das Gericht begründete die Aussetzung mit der langen Verfahrensdauer und der Wahrscheinlichkeit, dass eher Geldstrafen als Haftstrafen verhängt werden würden. Falls die Angeklagten die Zahlungsfrist einhalten, wird das Verfahren endgültig eingestellt.
Die vorläufige Einstellung folgt auf die Festnahmen im April 2022, als neben den vier Hauptbeschuldigten 17 weitere mutmaßliche Mitglieder in Gewahrsam genommen wurden. Der weitere Verlauf hängt nun davon ab, ob die Männer die finanzielle Auflage bis zum April-Termin erfüllen. Der Fall markiert einen weiteren Schritt in Deutschlands anhaltendem Vorgehen gegen rechtsextremistische Netzwerke.
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