01 April 2026, 00:11

Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Integration

Kalender mit dem Titel "Preisträger Wiki Loves Monuments Deutschland 2015" mit einer Collage deutscher Denkmäler aus 2015.

Hessen fördert BdV mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und Integration

Der Bund der Vertriebenen (BdV) in Hessen hat vom Landesregierung eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Innenminister Roman Poseck überreichte die Mittel im Haus der Heimat in Wiesbaden und bezeichnete sie als Zeichen für die Bewahrung der Geschichte und die Unterstützung der von Vertreibung Betroffenen.

Der BdV-Landesverband Hessen setzt sich dafür ein, die Schicksale deutscher Vertriebener, Aussiedler und Spätaussiedler im kollektiven Gedächtnis zu verankern. Durch kulturelle Veranstaltungen, Dialoginitiativen und die Pflege von Traditionen sorgt die Organisation dafür, dass die Erfahrungen von Flucht und Neuanfang nicht in Vergessenheit geraten. Ein Teil der Förderung fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, um übergreifende Projekte zu koordinieren und kleinere regionale Gliederungen zu unterstützen.

Die Mittel stammen aus dem Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimat. Poseck betonte, dass es sich dabei um mehr als nur finanzielle Unterstützung handle – es sei ein Bekenntnis zu Verantwortung, Erinnerung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Förderung soll die langfristige Arbeit des Verbandes sichern und seine Aktivitäten auch in den kommenden Jahren ermöglichen.

Ein aktuelles Beispiel ist die Landesarbeitstagung 2024 in Hungen, bei der sich Vertreter aus zwölf hessischen Gmoin-Gruppen trafen. Zwar liegen keine detaillierten Angaben zu Mitgliederzahlen oder früheren Projekten vor, doch unterstreicht die Förderung die Anerkennung der Landesregierung für die Rolle des BdV bei der Bewahrung des historischen Gedächtnisses.

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Die 150.000 Euro werden die Fähigkeit des BdV stärken, Begegnungen zu organisieren und kulturelles Erbe zu bewahren. Durch die Förderung sowohl zentraler Strukturen als auch lokaler Initiativen stellt das Land sicher, dass die Stimmen der Vertriebenen und Aussiedler weiterhin Gehör finden. Die Unterstützung bekräftigt zudem Hessens Engagement für eine aktive und lebendige Erinnerungskultur.

Quelle