Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – die entscheidenden Wochen beginnen
Bianca StiebitzWerder's Abwärtsspirale führt zu Konsequenzen - Werder Bremen kämpft um den Klassenerhalt – die entscheidenden Wochen beginnen
Werder Bremens Saison steht auf des Messers Schneide, während der Verein um den Klassenerhalt kämpft. Mit nur noch acht Spieltagen liegt die Mannschaft gerade einmal einen Punkt vor dem FC St. Pauli, der aktuell den Relegationsplatz belegt. Der Druck wächst nach einer durchwachsenen Bilanz unter dem neuen Cheftrainer Daniel Thioune.
Anfang des Jahres hatte der Club den damaligen Trainer Horst Steffen inmitten einer sich zuspitzenden Krise entlassen. Sein Nachfolger Thioune weckte zunächst Hoffnung mit zwei Siegen in Folge gegen Heidenheim und Union Berlin. Doch die 0:2-Niederlage gegen Mainz warf die Mannschaft im Abstiegskampf zurück.
Die anhaltenden Schwierigkeiten stellen zentrale Verantwortliche auf die Probe. Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Geschäftsführer Peter Niemeyer stehen wegen des Leistungsabfalls in der Kritik. Der Leiter der Kaderplanung, Johannes Jahns, wird den Verein am Saisonende verlassen – ihm wird vorgeworfen, ein nicht funktionierendes Team zusammengestellt zu haben.
Werder Bremen ist nicht der einzige Verein im Abstiegskampf. Auch der VfL Wolfsburg und der FC St. Pauli kämpfen darum, den Gang in die Relegation zu vermeiden. Der Aufsichtsrat des Clubs wird die Saison analysieren, bevor über die Zukunft von Fritz und Niemeyer entschieden wird. Sollte der Klassenerhalt gelingen, könnten beide ihre Positionen behalten.
Die kommenden Wochen werden über Werder Bremens Schicksal entscheiden. Eine umfassende Bestandsaufnahme nach Saisonende wird weitere Veränderungen prägen. Bis dahin zählt jeder Punkt im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga.






