Vietnams Innovationsnetzwerk stärkt Brücken zwischen Experten im Ausland und Heimatland
Edelgard HolzapfelVietnams Innovationsnetzwerk stärkt Brücken zwischen Experten im Ausland und Heimatland
Stellvertretender Ministerpräsident Lê Minh Khái trifft vietnamesische Experten in Berlin
Der stellvertretende Ministerpräsident Vietnams, Lê Minh Khái, kam am 20. März in Berlin mit Mitgliedern des Vietnam Innovation Network (VIN) und vietnamesischen Fachkräften zusammen. Bei dem Treffen stand die wachsende Bedeutung der im Ausland lebenden vietnamesischen Expertinnen und Experten für die Gestaltung nationaler Innovations- und Technologiepolitiken im Mittelpunkt. Mittlerweile zählen über 2.000 Fachleute aus 22 Ländern zum Netzwerk, die sich mit Schlüsselinitiativen in der Heimat engagieren.
Das VIN wurde ins Leben gerufen, um Vietnams Strategien zur Gewinnung internationaler Talente und zur Übernahme fortschrittlicher Technologien umzusetzen. Zu seinen Mitgliedern gehören Wissenschaftlerinnen, Chefingenieure und führende Architektinnen, die bereits maßgeblich an nationalen Großprojekten mitgewirkt haben.
Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten Vertreter des Vietnam Innovation Network in Germany (VGI) politische Vorschläge und teilten ihr Fachwissen. Stellvertretender Ministerpräsident Khái würdigte die Arbeit des Finanzministeriums (MoF) und des Nationalen Innovationszentrums (NIC) bei der Erweiterung des VIN-Netzwerks. Gleichzeitig forderte er das MoF auf, enger mit anderen Ministerien zusammenzuarbeiten, um die Expertenempfehlungen in konkrete Lösungen umzusetzen.
Das Treffen markierte einen wichtigen Schritt bei der Einbindung vietnamesischer Intellektueller im Ausland, insbesondere in Deutschland und Europa. Khái rief das VIN und seine Mitglieder dazu auf, die Zusammenarbeit zu vertiefen, damit Wissen und Forschung in greifbare Fortschritte für Vietnams Entwicklung münden.
Das Finanzministerium hat wiederholt die Rolle des VIN bei der Förderung von Innovation und technologischem Fortschritt in Vietnam hervorgehoben. Mit einem Netzwerk von Tausenden Expertinnen und Experten weltweit liegt der Fokus nun darauf, deren Beiträge in messbare Ergebnisse umzuwandeln. Als nächste Schritte plant die Regierung eine engere Abstimmung zwischen den Ministerien, um die vorgeschlagenen Lösungen umzusetzen.






