Unkrautjäten am Bahnhof führt zu überraschender Festnahme wegen Sozialbetrugs
Pavel FaustUnkrautjäten am Bahnhof führt zu überraschender Festnahme wegen Sozialbetrugs
Ein 68-jähriger Mann wurde am frühen Montagmorgen dabei beobachtet, wie er auf Gleis 1 des Neumünster Hauptbahnhofes Unkraut jäten wollte. Bundespolizisten sprachen ihn im Rahmen einer Routinekontrolle an – und stellten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Betrugs beim Bezug von Sozialleistungen vorlag.
Die Beamten wurden auf den Mann aufmerksam, als sie ihn dabei beobachteten, wie er Unkraut zwischen Gleis und Bahnsteig entfernte. Auf Nachfrage weigerte er sich, seine Handlungen zu erklären oder anzugeben, was er mit den Pflanzen vorhatte.
Später bestätigten die Behörden, dass der Gesuchte von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Da er eine Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er nun die verbleibenden zehn Tage einer Ersatzfreiheitsstrafe antreten.
Die Festnahme erfolgte nach einer einfachen Kontrolle am Bahnhof. Der offene Haftbefehl und die unbeglichene Strafe führten direkt zu seiner Inhaftierung. Der Vorfall zeigt, wie alltägliche Polizeiarbeit ungelöste juristische Fälle aufdecken kann.






