05 May 2026, 18:37

Spritpreisbremse enttäuscht: Warum Autofahrer kaum von der Steuerersparnis profitieren

Diagramm, das die Kraftstoffpreise in den Vereinigten Staaten über die Zeit zeigt, mit einer blauen Linie, die eine sinkende Preisentwicklung anzeigt, und einer grünen Linie, die eine steigende Preisentwicklung anzeigt.

Spritpreisbremse enttäuscht: Warum Autofahrer kaum von der Steuerersparnis profitieren

Die von der Bundesregierung eingeführte Spritpreisbremse, die am 1. Mai 2023 in Kraft trat, hat den Autofahrern nicht die versprochenen vollen Ersparnisse gebracht. Die Tankstellen haben die Preise deutlich weniger gesenkt als die vorgesehenen 17 Cent pro Liter – für die Verbraucher bleibt an der Zapfsäule damit weniger übrig als geplant.

Laut dem Konzept hätten die Dieselpreise um 17 Cent pro Liter sinken sollen. Tatsächlich reduzierten die Tankstellen sie im Schnitt jedoch nur um 4 Cent. Bei Superbenzin betrug die Senkung 12 Cent – ebenfalls deutlich unter dem vollen Rabatt.

Branchenkenner führen die geringe Weitergabe der Ersparnis bei Diesel auf die starke Importabhängigkeit Deutschlands zurück. Angesichts der schwankenden Weltmarktpreise scheuen sich die Händler offenbar, die gesamte Steuerentlastung an die Kunden weiterzugeben.

Auch die Ausgestaltung der Maßnahme steht in der Kritik. Haushalte mit höherem Einkommen, die in der Regel mehr Sprit verbrauchen, profitieren überproportional von der Subvention. Zwar sind die Preise an den Tankstellen leicht gesunken, doch der Konsum von Diesel und Benzin ist insgesamt kaum zurückgegangen.

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Die Spritpreisbremse hat den Autofahrern zwar eine gewisse Entlastung verschafft, ihr volles Potenzial aber nicht entfaltet. Da die Tankstellen einen Großteil der Steuerersparnis einbehalten, wirkt die Maßnahme ungleich. Die Verbraucher zahlen weiterhin mehr als erwartet – trotz des staatlichen Eingriffs.

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