Ulrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ihr Vermächtnis bleibt
Edelgard HolzapfelUlrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ihr Vermächtnis bleibt
Ulrike Mohrs wird am 1. Juli nach siebenhalb Jahren im Amt als Oberbürgermeisterin von Koblenz zurücktreten. Sie übernimmt eine neue Position als Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Ihr Rücktritt folgt auf die Entscheidung, aufgrund dieser Berufung nicht erneut für das Amt zu kandidieren.
Während ihrer Amtszeit führte Mohrs die Stadt durch bedeutende Herausforderungen, darunter die COVID-19-Pandemie, die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie die Flutkatastrophe im Ahrtal. Zudem setzte sie sich besonders für die Unterstützung von Geflüchteten ein und gründete das internationale Willkommenszentrum Lotsenhaus.
Unter ihrer Führung wurden mehrere zentrale Projekte abgeschlossen, darunter die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Oberwerther Freibads sowie die Modernisierung der Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese. Oberbürgermeister David Langner würdigte sie später als eine dynamische Führungspersönlichkeit, die Koblenz nachhaltig geprägt habe.
In ihrer Abschiedsrede betonte Mohrs die Bedeutung des sozialen Zusammenhalts, von faktenbasierten Entscheidungen und eines respektvollen Dialogs. Eine offizielle Verabschiedung findet am 25. Juni im Stadtrat statt. Ihre Nachfolgerin wird Dr. Dagmar Kranz (CDU) sein.
Mohrs verlässt Koblenz, um ihre neue Tätigkeit bei der Bundesagentur für Arbeit aufzunehmen. Ihre Amtszeit war geprägt von Krisenmanagement, Infrastrukturverbesserungen und gemeindeorientierten Initiativen. Nun bereitet sich die Stadt auf den Übergang zur neuen Oberbürgermeisterin vor.






