Chaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Pavel FaustChaos in Wolfenbüttels Fußgängerzone: Radler und E-Scooter gefährden Passanten
Verstöße gegen die Verkehrsregeln in Wolfenbüttels Fußgängerzone nehmen zu
Die Initiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. (IWW) schlägt Alarm: Immer mehr Radfahrer, E-Scooter-Nutzer und Lieferfahrzeuge missachten die Beschränkungen in der Fußgängerzone und gefährden damit zunehmend Passanten.
In einer Pressemitteilung forderte die IWW konsequentere Maßnahmen. Vorgeschlagen wurden eine Aufklärungskampagne, strengere Kontrollen und ein runder Tisch mit allen Beteiligten, um eine Lösung zu erarbeiten.
Die Stadt reagierte bereits und arbeitet an einer Abstimmung der Lieferzeiten mit den erlaubten Fahrradfahrzeiten. Zudem werden neue Verkehrsregelungen ausgearbeitet. Eine engere Zusammenarbeit mit Polizei oder Landkreis ist jedoch nicht geplant, da entsprechende Abstimmungen bereits im Rahmen der Arbeitsgruppe Öffentliche Sicherheit stattfinden.
Ab kommender Woche wird die Polizeiinspektion Wolfenbüttel ihre Streifen in der Fußgängerzone verstärken, um Präsenz zu zeigen und dem Ordnungsamt des Landkreises die Ahndung von Verstößen zu ermöglichen. Die Stadt unterstützt diese Maßnahmen, kann jedoch aufgrund begrenzter personeller und rechtlicher Möglichkeiten keine eigenen Kontrollen durchführen.
Durch die erhöhte Polizeipräsenz soll die Sicherheit in der Fußgängerzone steigen. Die angepassten Liefer- und Fahrradzeiten könnten zusätzlich zu einer Verringerung der Verstöße beitragen. Die Behörden werden die Entwicklung weiterhin über die bestehenden Gremien beobachten.






