06 April 2026, 20:10

Syrien-Gespräche in Berlin: Rückkehr der Flüchtlinge und Wiederaufbau im Fokus

Altes Buch mit einer detaillierten Karte von Syrien auf einem schwarzen Hintergrund, das geografische Merkmale und Stadtnamen zeigt.

Syrien-Gespräche in Berlin: Rückkehr der Flüchtlinge und Wiederaufbau im Fokus

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wird Ende März 2026 zu Gesprächen mit deutschen Spitzenpolitikern nach Berlin reisen. Ein zentrales Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz ist für den 30. März geplant, bei dem die Rückkehr von Flüchtlingen und der Wiederaufbau Syriens im Mittelpunkt stehen werden. Die Gespräche folgen an Forderungen deutscher Beamter, die Zukunft syrischer Flüchtlinge in Deutschland zu klären.

Jürgen Hardt, ein führender CDU-Politiker, hat im Vorfeld von al-Scharaas Besuch die Erwartungen umrissen. Er argumentiert, dass viele syrische Flüchtlinge in Deutschland angesichts der verbesserten Sicherheitslage in Teilen Syriens keinen Anspruch mehr auf Asyl hätten. Hardt betont, dass diejenigen ohne Arbeit, Integrationsperspektiven oder Zukunft in Deutschland zur Rückkehr ermutigt werden sollten.

Hardt hebt zudem hervor, dass der Wiederaufbau Syriens alle ethnischen und politischen Gruppen einbeziehen müsse. Da es im Land keine klare Mehrheit gebe, sei eine breite Teilhabe entscheidend für dauerhafte Stabilität. Finanzielle Unterstützung für Rückkehrer solle direkt an Einzelpersonen fließen, damit diese eigenständig wieder aufbauen könnten – und nicht über staatliche Kanäle.

Die Gespräche zwischen al-Scharaa und Merz werden sich voraussichtlich auf diese Themen konzentrieren. Hardt hat deutlich gemacht, dass Flüchtlinge, die zur deutschen Arbeitswelt beitragen, bleiben könnten. Für andere hält er eine gesteuerte Rückkehr für notwendig – sowohl für Syriens Erholung als auch für die deutsche Politik. Ein stabiles Syrien, so Hardt weiter, käme zudem den regionalen Friedensbemühungen zugute.

Das Treffen am 30. März wird die deutsche Haltung zu syrischen Flüchtlingen und Wiederaufbauhilfen prägen. Die getroffenen Entscheidungen könnten zu finanzieller Unterstützung für Rückkehrer und zu einem inklusiven Wiederaufbau in Syrien führen. Die Ergebnisse könnten auch beeinflussen, wie Deutschland künftig Asylanträge syrischer Staatsbürger behandelt.

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