15 April 2026, 00:17

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Skicross-Legenden Détraz und Lenherr beenden überraschend ihre Karrieren

Zwei der besten Schweizer Skicross-Athleten haben ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr, beide für ihre Erfolge und Führungsqualitäten bekannt, beenden nach Jahren im Wettkampfsport ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert einen tiefgreifenden Einschnitt für das Schweizer Team.

Jonas Lenherr, 37, blickt auf eine lange und erfolgreiche Laufbahn zurück. Er bestritt 125 Weltcup-Rennen, erreichte dabei zwölf Podestplatzierungen und feierte fünf Siege. Seine Karriere umfasste vier Weltmeisterschaften sowie einen Auftritt bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang. Verletzungen prägten jedoch immer wieder seinen Werdegang und setzten ihm immer neue Grenzen.

Auch Romain Détraz, 32, hatte mit anhaltenden Herausforderungen zu kämpfen – vor allem mit chronischen Rückenproblemen. Trotzdem sicherte er sich vier Podestplatzierungen im Weltcup, wobei sein Höhepunkt 2016 ein Heimsieg in Arosa war. Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird er in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees wechseln.

Beide Athleten waren prägende Figuren im Schweizer Skicross, nicht nur durch ihre Leistungen, sondern auch durch ihren Einfluss auf das Team. Ihr Rücktritt hinterlässt eine spürbare Lücke in der Mannschaft. Jahre lang haben ihre kombinierte Erfahrung und ihr Erfolg das Team geprägt – nun muss der Sport ohne zwei seiner bekanntesten Namen weitermachen.

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