Sechsmal für Sea-Watch: Wie eine Läuferin den Berlin-Halbmarathon zur Tradition macht
Pavel FaustSechsmal für Sea-Watch: Wie eine Läuferin den Berlin-Halbmarathon zur Tradition macht
Zum sechsten Mal läuft E. beim Berlin-Halbmarathon mit – diesmal wieder für Sea-Watch. Auch in diesem Jahr ist sie extra in die Hauptstadt gereist, entschlossen, Spenden für die Hilfsorganisation zu sammeln. Ihre Beharrlichkeit hat sie unter Freunden und Mitläufer:innen längst zu einer bekannten und geschätzten Persönlichkeit gemacht.
Am Startbereich nahe der Flughafenstraße beginnt E. ihr Aufwärmtraining, bekleidet mit einer dünnen roten Jacke, die ihr geschenkt wurde. Die Stimmung ist ausgelassen: Im Hintergrund spielt Musik, darunter die Stimme von Björk in einem Video über das Berghain und die kraftvollen Texte von Rosalía, die durch die Straßen hallen.
Trotz Müdigkeit gibt sie nicht auf, ihre Energie bleibt ungebrochen. Dieser Halbmarathon ist bereits ihr dritter in Folge, bei dem sie durch ihre Teilnahme Spenden für Sea-Watch generiert – nach 2023, 2024 und nun 2025. Nach dem Rennen werden sich ihre Freunde zu einem Picknick auf dem Tempelhofer Feld oder bei ihr zu Hause versammeln, um ihren Einsatz zu feiern.
Für sie ist E. die Heldin des Tages, bewundert für ihr Engagement. Jahr für Jahr unternimmt sie die besondere Reise nach Berlin und macht den Lauf zu einer Tradition – aus Sport und Solidarität.
Ihre Bemühungen haben über die Jahre hinweg kontinuierlich Unterstützung für Sea-Watch mobilisiert. Ihre Freunde sehen in ihr nicht nur eine Läuferin, sondern eine Kämpferin für eine gute Sache. Der Halbmarathon bleibt ein fester Höhepunkt in ihrem Kalender – eine Verbindung aus persönlicher Herausforderung und karitativem Wirken.






