Polizei kontrolliert Kindersicherung im Auto – mit Hilfe von Kindergartenkindern
Anett ZobelPolizei kontrolliert Kindersicherung im Auto – mit Hilfe von Kindergartenkindern
Polizei in Neuss-Erfttal kontrolliert Verkehr vor örtlichem Kindergarten
Am 26. März führte die Polizei in Neuss-Erfttal in der Nähe eines örtlichen Kindergartens eine Verkehrskontrolle durch. Im Fokus standen Rasen sowie die korrekte Sicherung von Kindern mit Rückhaltesystemen. Unterstützt wurden die Beamten dabei auf ungewöhnliche Weise von Kindern des DRK-Kindergartens, um für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen.
Die Aktion fand vor dem Kindergarten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) statt, wo die Beamten den vorbeifahrenden Verkehr überwachten. Während der Kontrollen hielten sich alle Autofahrer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Besorgniserregend war jedoch, dass viele Kinder entweder falsch oder gar nicht gesichert waren.
Die Kindergartenkinder beteiligten sich an der Aktion, indem sie vorbildlichen Fahrern Osterkarten und Schokoeier überreichten. An der gemeinsamen Initiative waren die örtliche Polizei, der Kindergarten sowie eine Verkehrssicherheitsorganisation beteiligt. Ziel war es, Autofahrer an ihre gesetzliche Pflicht zu erinnern, Kinder im Auto sicher zu transportieren.
Nach deutschem Recht müssen Kinder unter 12 Jahren oder kleiner als 150 cm in einem geeigneten Kindersitz gesichert werden. Wer dagegen verstößt, riskiert Bußgelder, Punkte in Flensburg oder beides. Die Kontrolle sollte diese Vorschriften ins Bewusstsein rufen und gleichzeitig zu sichererem Verhalten im Straßenverkehr anregen.
Obwohl alle Fahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen einhielten, zeigte sich, dass viele Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert waren. Polizei und Veranstalter nutzten die Aktion, um auf die Bedeutung von Rückhaltesystemen für Kinder hinzuweisen. Autofahrer bleiben rechtlich verantwortlich dafür, dass Kinder in ihren Fahrzeugen sicher unterwegs sind.






