Osnabrücks Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Männern – mit internationalem Flair
Pavel FaustOsnabrücks Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Männern – mit internationalem Flair
Zum ersten Mal hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Das diesjährige Duo setzt noch ein weiteres Zeichen, da einer von ihnen einen ausländischen Pass besitzt. Ihre Regentschaft steht unter dem Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" und widmet sich den Themen Vielfalt und Inklusion.
Die neu ernannten Prinzen, bekannt als Prinz Yut I. und sein Gegenpart, werden in diesem Jahr die Karnevalsfeierlichkeiten anführen. Ihre Session steht im Zeichen des Regenbogens – ein Symbol für Offenheit und Akzeptanz. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Komitees, dass zwei Prinzen diese Rolle gemeinsam übernehmen.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Duo als Zeichen des Fortschritts. Sie beschrieb die beiden als Verkörperung von Freude und der Freiheit, sich selbst treu zu bleiben. Ihr Motto spiegle diesen Geist wider und verbinde Tradition mit modernen Werten.
Prinz Yut I. schreibt zudem Geschichte als erster Prinz im Osnabrücker Karneval mit ausländischem Pass. Die Entscheidung des Komitees unterstreicht den zunehmend internationalen und inklusiven Charakter der Veranstaltung.
Die Regentschaft des Prinzenpaares wird dem Karneval eine frische Perspektive verleihen. Ihre Führung unter der Regenbogenflagge und ihr Motto stehen für ein Fest der Vielfalt. Die Feierlichkeiten werden die breiteren Veränderungen widerspiegeln, mit denen die Gemeinschaft Identität und Zusammenhalt neu lebt.






