Neue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck entlang alter Bahnstrecke
Pavel FaustNeue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck entlang alter Bahnstrecke
Neue Radroute zwischen Bottrop und Gladbeck nimmt Gestalt an
Zwischen Bottrop und Gladbeck entsteht eine neue Radverbindung, die entlang einer stillgelegten Bahnstrecke verläuft und beide Städte künftig als Teil eines überregionalen Netzes miteinander verbinden wird. Lokale Vertreter haben die Baustelle bereits besichtigt und zeigten sich zufrieden mit dem bisherigen Fortschritt.
Aktuell wird ein drei Kilometer langer Abschnitt vom Bottroper Stadtzentrum bis zum Fuß der Halde Beckstraße gebaut. Die Trasse wird vier Meter breit und durchgehend beleuchtet sein, um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten. Nach Fertigstellung wird dieses Teilstück fast die Hälfte der geplanten Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck ausmachen.
Das Projekt ist Teil der Radschnellverbindung Mittleres Ruhrgebiet (RS7) und wird zudem direkt an die bestehende Radschnellroute Ruhr (RS1) anschließen, wodurch die Radwegeverbindungen in der gesamten Region verbessert werden. Die erste Bauphase soll bis zum nächsten Jahr abgeschlossen sein, während die vollständige Strecke bis nach Gladbeck-Ellinghorst voraussichtlich bis 2030 fertiggestellt wird.
Bürgermeister Matthias Buschfeld, sein technischer Beigeordneter Klaus Müller sowie Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist besuchten kürzlich die Baustelle und äußerten sich positiv über den Baufortschritt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 4,5 Millionen Euro, wobei 90 Prozent der Förderung vom Land kommen.
Die neue Route bietet künftig eine direkte, gut ausgeleuchtete Radverbindung zwischen Bottrop und Gladbeck. Sobald sie vollständig in Betrieb ist, wird sie das regionale Radwegenetz stärken, indem sie an zwei wichtige Radschnellverbindungen angebunden wird. Der erste Abschnitt soll 2025 eröffnet werden, der restliche Streckenabschnitt bis zum Ende des Jahrzehnts fertiggestellt sein.






