27 March 2026, 10:11

Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will digitale Teilhabe und Jugend stärken

Eine farbcodierte Europakarte aus dem Jahr 2017, die den Gender-Equality-Index zeigt, mit einem Textfeld links, das die Daten erklärt.

Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will digitale Teilhabe und Jugend stärken

Maria Carroccio Ricchiuti ist zur neuen Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Solingen ernannt worden und übernimmt das Amt im April von Aldona Fenz. Die ausgebildete Soziologin mit einem Master in Gemeinschaftsentwicklung bringt jahrelange Erfahrung in der sozialen Bildung und kommunalen Verwaltung mit. Ihre Berufung folgt auf eine Phase bedeutender Fortschritte in der Gleichstellungspolitik, die unter der Führung von Fenz zwischen 2018 und 2025 erreicht wurden.

Ricchiutis beruflicher Werdegang umfasst Tätigkeiten als Fachkraft für soziale Bildung im Kommunalen Integrationszentrum sowie als Quartiersmanagerin in Hasseldelle. Seit Ende 2018 leitet sie zudem die Solinger Koordination der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss". Ihr Hintergrund qualifiziert sie ideal, um die Gleichstellungsarbeit in der Stadt weiter voranzutreiben.

Aufbauend auf den Erfolgen von Fenz – etwa bei der Arbeitsplatzintegration, Antidiskriminierungspolitik und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – wird Ricchiuti den Fokus auf digitale Teilhabe und die Stärkung junger Menschen ausweiten. Zentrale Schwerpunkte ihrer Amtszeit sind faire Teilhabemöglichkeiten, Chancengleichheit und Vielfalt. Diese Ziele will sie durch Zusammenarbeit und einen offenen Dialog mit Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern erreichen.

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Ein weiterer zentraler Punkt wird die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt sein. Ricchiuti strebt an, die Lücke zwischen den gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und deren praktischer Umsetzung in Solingen zu schließen. Ihr Ansatz verbindet politische Reformen mit bürgerschaftlichem Engagement, um nachhaltige Wirkung zu erzielen.

Ricchiutis Ernennung unterstreicht das anhaltende Engagement Solingens für Gleichstellung, mit einem verstärkten Fokus auf digitalen Zugang und Jugendförderung. Ihre Expertise in Soziologie und Gemeinschaftsentwicklung befähigt sie, bestehende Initiativen zu stärken und gleichzeitig neue Herausforderungen anzugehen. Der Übergang von Fenz' Amtszeit sichert die Kontinuität der Gleichstellungsbemühungen der Stadt.

Quelle