05 April 2026, 08:11

NDR startet neue "Klar"-Staffel 2026 mit zwei Moderatorinnen und brisanten Themen

Schwarze und weiße Titelseite einer deutschen Zeitung vom 13. November 1939 mit der Schlagzeile "Weitpreubliche Zeitung" und einem Foto von Menschen in traditioneller deutscher Tracht in einer festlichen Umgebung.

NDR startet neue "Klar"-Staffel 2026 mit zwei Moderatorinnen und brisanten Themen

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat sechs neue Folgen seiner investigativen Reihe "Klar" für das Jahr 2026 angekündigt. Die Sendung, die sich mit großen gesellschaftlichen Kontroversen befasst, wird nach einem Wechsel in der Moderation mit zwei verschiedenen Präsentatorinnen auftreten. Kritiker äußern bereits Bedenken hinsichtlich der neuen Ausrichtung und einer möglichen Voreingenommenheit der Reihe.

Die erste Folge mit dem Titel "Zielscheibe Polizei – Missbrauch, Hass und Gewalt" wird am 15. April 2026 ausgestrahlt. Tanit Koch übernimmt die Moderation dieser Ausgabe und ersetzt damit Julia Ruhs, die nach internen Streitigkeiten beim NDR von der Sendung abberufen wurde. Ruhs war zuvor wegen ihrer Berichterstattung über migrationsbezogene Gewalt in die Kritik geraten, was schließlich zu ihrem Ausscheiden aus den NDR-Folgen führte.

Die Entscheidung des NDR löste bei einigen Beobachtern Vorwürfe einer "Cancel Culture" aus. Andere warfen dem Sender vor, sich mit dem Wechsel der Moderatorinnen dem rechtspopulistischen Lager anzunähern. Ruhs wird die Reihe "Klar" indes beim Bayerischen Rundfunk (BR) fortsetzen und dort drei Folgen präsentieren, darunter die zweite Ausgabe am 29. April.

Sowohl NDR als auch BR betonen, dass "Klar" gesellschaftliche "Versäumnisse" dokumentieren und brennende Themen aufgreifen werde. Die erste Folge wird bereits vorab in der ARD Mediathek sowie auf den YouTube-Kanälen NDR Doku und BR24 verfügbar sein.

Die Staffel 2026 von "Klar" läuft damit mit zwei Moderatorinnen bei zwei verschiedenen Sendern: Tanit Kochs Debütfolge widmet sich der Gewalt gegen Polizisten, während Julia Ruhs unter der Regie des BR weiterhin an der Reihe beteiligt bleibt. Die Serie will polarisierende Themen beleuchten – doch ihr Ansatz steht bereits jetzt in der Kritik.

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