04 April 2026, 20:10

Luftwaffe plant Mega-Deal: 82 Kampfdrohnen für die Zukunft der deutschen Luftmacht

Deutsches Weltkriegs-Propagandaplakat, das eine Formation von Kampfflugzeugen in der Luft zeigt, mit Text, der ihre Kriegsfähigkeiten bewirbt.

Luftwaffe plant Mega-Deal: 82 Kampfdrohnen für die Zukunft der deutschen Luftmacht

Die deutsche Luftwaffe prüft einen großen Drohnen-Beschaffungsdeal, der den Kauf von 82 MQ-28 Ghost Bat Fluggeräten umfassen könnte. Rheinmetall und Boeing haben sich zusammengeschlossen, um das unbemannte System im Rahmen eines größeren Wettbewerbs für Collaborative Combat Aircraft (CCA) anzubieten. Sollte das Projekt erfolgreich sein, wäre dies ein bedeutender Schritt zur Modernisierung der deutschen Luftkampfkapazitäten.

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Die MQ-28 hat bereits über 150 Testflüge absolviert und ist darauf ausgelegt, gemeinsam mit verbündeten Streitkräften in hochriskanten Einsatzgebieten zu operieren.

Rheinmetall und Boeing streben an, bis 2029 einen CCA-Vertrag zu sichern. Ihr Angebot konzentriert sich auf die MQ-28 Ghost Bat, eine Drohne mit modularer Bauweise und fortschrittlichen autonomen Funktionen. Das System soll als Kraftverstärker fungieren und bemannte Flugzeuge in umkämpftem Luftraum unterstützen.

Der deutsche Rüstungskonzern wird als Systemintegrator für die MQ-28 in Deutschland agieren. Dazu gehören die Einbindung der Drohne in bestehende Strukturen sowie die Anpassung an nationale Anforderungen. Rheinmetall hatte zuvor bereits CCA-Kooperationen mit Boeing und Lockheed Martin erkundet, was sein langfristiges Interesse an unbemannten Luftfahrtsystemen unterstreicht.

Die Konkurrenz um den Auftrag ist hart. Zu den Mitbewerbern zählen Airbus und Kratos, während General Atomics Aeronautical Systems ebenfalls eine europäische CCA-Lösung vorlegen will. Gleichzeitig könnte das deutsche Start-up Helsing mit seinem autonomen Fluggerät CA-1 in den Wettbewerb einsteigen.

Jenseits der technischen Details hat Rheinmetall öffentlich die Widerstandsbemühungen der Ukraine gewürdigt. Das Unternehmen äußerte Respekt für die Verteidigung des ukrainischen Volkes gegen russische Truppen, wobei diese Stellungnahme unabhängig von den Drohnen-Beschaffungsgesprächen bleibt.

Bei einer Genehmigung würde der Deal der deutschen Luftwaffe 82 MQ-28 Ghost Bat Drohnen bescheren. Dank ihres modularen Designs und autonomer Funktionen sind die Fluggeräte auf komplexe Missionen ausgelegt und könnten die Art und Weise, wie Deutschland Luftoperationen durchführt, grundlegend verändern. Eine endgültige Entscheidung über den Vertrag wird bis 2029 erwartet.

Quelle