Lufthansa reformiert Pilotenrenten – Ende der Überbrückungszahlungen geplant
Pavel FaustLufthansa schlägt neues Deal zu Pilot-Renten vor - Lufthansa reformiert Pilotenrenten – Ende der Überbrückungszahlungen geplant
Lufthansa legt neues Rentenmodell für Piloten vor – Umstrukturierung des bestehenden Systems
Die Lufthansa hat einen neuen Rentenvorschlag für ihre Piloten vorgelegt, der das bestehende System grundlegend reformieren soll. Dem Plan zufolge soll die bisherige Überbrückungsrente für den vorzeitigen Ruhestand abgeschafft und die Mittel stattdessen in die betriebliche Altersvorsorge umgelenkt werden. Damit orientiert sich die Airline an Modellen, wie sie bereits bei Fluggesellschaften wie KLM und British Airways Anwendung finden.
Nach dem aktuellen System verlieren Piloten, die bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren arbeiten, ihren Anspruch auf die Überbrückungszahlungen. Lufthansa will dies mit dem neuen Vorschlag verhindern, indem die Übergangszuschüsse in die betriebliche Rente integriert werden. Die Fluggesellschaft argumentiert, dass diese Umstellung die Rentenleistungen um bis zu 50 Prozent erhöhen könnte – und das ohne zusätzliche Kosten.
Das neue Modell ähnelt den Systemen bei KLM und British Airways, wo separate Übergangsregelungen bereits abgeschafft wurden. Lufthansa versichert zudem, dass Piloten, die kurz vor dem Erreichen der Anspruchsvoraussetzungen für die Überbrückungsrente stehen, diese auch im Rahmen des überarbeiteten Plans erhalten werden.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat den Vorschlag zur Kenntnis genommen und wird ihn in ihrem Verhandlungsgremium prüfen. Die Airline betont, dass die Neuregelung die Rentenstruktur an internationale Standards angleichen würde, ohne die finanzielle Neutralität zu gefährden.
Falls der Plan umgesetzt wird, entfiele die Überbrückungsrente für Piloten, die vor dem regulären Renteneintrittsalter ausscheiden. Stattdessen würden die Mittel in die betriebliche Altersvorsorge fließen, was die Auszahlungen potenziell um die Hälfte erhöhen könnte. Die Bewertung durch die Gewerkschaft wird entscheiden, ob der Vorschlag weiterverfolgt wird.






