Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich spannendes Duell bis zur Zielgeraden
Bianca StiebitzDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich spannendes Duell bis zur Zielgeraden
Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nähert sich ihrem Höhepunkt – am 22. März 2026 wird gewählt. Aktuelle Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU, das die deutliche Führung der SPD aus dem Sieg von 2016 umkehrt. Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigt sich trotz der verschobenen Machtverhältnisse zuversichtlich, was die Chancen ihrer Partei angeht.
Die jüngsten Erhebungen sehen die CDU bei 29 Prozent, knapp vor der SPD mit 27 Prozent. Das ist eine deutliche Veränderung gegenüber 2016, als die SPD 36,2 Prozent der Stimmen holte, während die CDU auf 31,8 Prozent kam. Auch die AfD hat zugelegt und liegt nun bei 19 Prozent.
Dreyer, die die SPD in der Vergangenheit zu mehreren Siegen führte, gab zu, dass es für sie weniger belastend sei, selbst Wahlkampf zu führen, als von der Seitenlinie aus zuzusehen. Die aktuelle Kampagne unter der Führung von Alexander Schweitzer bezeichnete sie als herausragend und unermüdlich. Schweitzers persönliche Beliebtheitswerte liegen zudem über denen seines CDU-Herausforderers Gordon Schnieder.
Trotz des Rückgangs in den Umfragen bleibt Dreyer optimistisch. Die SPD regiert Rheinland-Pfalz seit 1991, und sie vertraut darauf, dass der starke Wahlkampf der Partei eine weitere Amtszeit sichern könnte.
Das Wahlergebnis wird entscheiden, ob die SPD nach Jahrzehnten an der Spitze die Macht halten kann. Mit der CDU knapp in Führung und der AfD im Aufwind werden die letzten Kampftage entscheidend sein. Die Wählerinnen und Wähler bestimmen am Sonntag, ob sie die langjährige SPD-Regierung fortsetzen oder einen Kurswechsel vollziehen wollen.






