10 May 2026, 02:08

Ländliche Regionen leiden unter hohen Energiepreisen – DLT-Präsident warnt vor sozialer Schieflage

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund, Text lautet "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Ländliche Regionen leiden unter hohen Energiepreisen – DLT-Präsident warnt vor sozialer Schieflage

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass hohe Energiepreise die Haushalte weiterhin belasten werden – besonders in ländlichen Regionen. Er betonte, dass ohne weitere staatliche Unterstützung viele Menschen außerhalb der Städte wegen längerer Arbeitswege und steigender Spritkosten in ernste finanzielle Not geraten könnten.

Brötel wies darauf hin, dass die Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden, da die geopolitischen Spannungen anhalten. Er forderte dringendes Handeln und rief die Koalition auf, interne Streitigkeiten beiseitezulegen und sich stattdessen auf praktikable Lösungen zu konzentrieren.

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Entlastungen könnten unterschiedlich aussehen, etwa durch einen Spritpreisnachlass oder eine erhöhte Pendlerpauschale. Entscheidend sei, so Brötel, dass die Hilfen vor allem die Menschen in ländlichen Gebieten erreichen, die sie am dringendst benötigen. Zudem plädierte er für eine langfristige Planung und schlug vor, die Unterstützung über den Sommer hinaus – möglicherweise sogar darüber hinaus – fortzuführen.

Gleiche Lebensverhältnisse in ganz Deutschland seien nur möglich, wenn die Unterschiede bei den Energiekosten zwischen Stadt und Land ausgeglichen würden, argumentierte er. Ohne einen Ausgleich für diese Disparitäten würden viele Familien die finanzielle Belastung kaum bewältigen können.

Die Warnungen des DLT-Präsidenten kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Haushalte weiterhin unter den hohen Sprit- und Energiepreisen leiden. Seine Vorschläge zielen darauf ab, weitere Härten zu verhindern – insbesondere für Menschen in dünn besiedelten Regionen, die im Alltag auf das Auto angewiesen sind. Die Regierung steht nun unter Druck, zu handeln, bevor sich die Lage weiter verschärft.

Quelle