Kanye Wests Warschau-Konzert abgesagt – wegen Hitlers Verherrlichung
Kanye Wests geplantes Konzert in Polen abgesagt – wegen umstrittener Äußerungen
Der geplante Auftritt des Rappers Kanye West in Polen ist aufgrund seiner umstrittenen Aussagen abgesagt worden. Der Musiker, der durch antisemitische Bemerkungen und die Verherrlichung Adolf Hitlers aufgefallen ist, sollte am 19. Juni in Warschau auftreten. Polnische Behörden begründeten die Absage damit, dass seine Äußerungen im Widerspruch zu den nationalen Werten stünden.
Trotz weiterer Absagen in anderen Ländern wird West am 11. Juli dennoch als Headliner bei einem Konzert in Tirana, Albanien, erwartet.
Die polnische Kulturministerin Marta Cienkowska gab die Stornierung des Warschauer Auftritts bekannt. Sie betonte, dass Wests Geschichte an Hassrede und die Glorifizierung Hitlers mit den Grundsätzen Polens unvereinbar seien. Die Entscheidung folgte ähnlichen Schritten in Großbritannien, wo ihm die Einreise verweigert wurde.
Auch sein geplantes Konzert in London war aus denselben Gründen gestrichen worden. In den vergangenen Jahren sah sich West mit massiver Kritik konfrontiert, verlor Fans und wichtige Sponsorenverträge nach wiederholten provokanten Aussagen.
Trotz der Rückschläge bestätigten die Veranstalter in Tirana seinen Auftritt. Für das Konzert am 11. Juli wurde eigens eine temporäre Location mit Platz für 60.000 Zuschauer errichtet.
Die Absagen in Polen und Großbritannien unterstreichen die zunehmenden Konsequenzen von Wests umstrittenen Aussagen. Sein Konzert in Tirana bleibt jedoch geplant – mit einer groß angelegten Bühne für den Auftritt. Die polarisierende Rhetorik des Rappers wirkt sich weiterhin auf seine Karriere und die öffentliche Wahrnehmung aus.






