01 May 2026, 00:19

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Südkoreas Hoffnung mit Disziplinproblemen

Sammelkarte aus der FIFA-Weltmeisterschaft 1998 mit einem Spieler in einem Trikot mit entschlossener Miene vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Jens Castrop vor WM-Nominierung: Südkoreas Hoffnung mit Disziplinproblemen

Jens Castrop, der koreanisch-deutsche Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, steht kurz vor der Nominierung für den WM-Kader Südkoreas. Die offizielle Bekanntgabe wird für den 16. Mai erwartet. Seit vergangenem Herbst hat Castrop bereits fünf Länderspiele für die Nationalmannschaft bestritten und strebt nun eine Schlüsselrolle bei dem Turnier an.

Castrops aktuelle Saison war von starken Leistungen, aber auch disziplinarischen Rückschlägen geprägt. In einem Bundesliga-Spiel sah er nach einem Foul an Sael Kumbedi vom VfL Wolfsburg die Rote Karte. Die Entscheidung führte zu einer dreispieligen Sperre, wobei Castrop später einwandte, dass der Zweikampf keine derart harte Strafe gerechtfertigt habe.

Seine disziplinarischen Probleme reichen weiter zurück: In der vergangenen Saison, als er noch in der zweiten Liga spielte, sammelte er in nur 25 Einsätzen elf Gelbe Karten. Trotzdem bleibt sein Fokus auf die bevorstehende Weltmeisterschaft gerichtet. Sollte er nominiert werden, hat er versprochen, weitere Vorfälle zu vermeiden und auf faires Spiel zu achten.

Mit Blick auf die Zukunft betonte Castrop die Notwendigkeit, dass das Team in optimaler körperlicher Verfassung bleibt. Gleichzeitig bekundete er seinen Ehrgeiz, Korea erfolgreich zu vertreten und zum Erreichen der Turnierziel beizutragen.

Die endgültige Aufnahme in den Kader wird am 16. Mai bestätigt. Falls er den Sprung schafft, wird Castrop versuchen, seine kämpferische Art mit Disziplin in Einklang zu bringen. Seine Erfahrung in der Bundesliga und auf internationaler Ebene könnte sich für die WM-Bemühungen Koreas als wertvoll erweisen.

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