24 April 2026, 16:13

Ilse Aigner als Favoritin für das Bundespräsidentenamt – wer sind die Konkurrenten?

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten, der lautet "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Ilse Aigner als Favoritin für das Bundespräsidentenamt – wer sind die Konkurrenten?

In der Union aus CDU und CSU nimmt die Spekulation über den nächsten Bundespräsidenten oder die nächste Bundespräsidentin Fahrt auf. Mehrere prominente Namen gelten als mögliche Kandidaten für das Amt. Besonders Ilse Aigner erhält dabei zunehmende Unterstützung von wichtigen Parteivertretern.

Markus Söder, Vorsitzender der CSU, hat Ilse Aigner kürzlich als starke Anwärterin für das Präsidentenamt ins Spiel gebracht. Aigner amtiert derzeit als Landtagspräsidentin in Bayern und war zuvor Bundeslandwirtschaftsministerin. Auch Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, unterstützt den Vorschlag nachdrücklich. Er beschreibt sie als integrative und bürgernahe Persönlichkeit, die die erforderlichen Eigenschaften für das Amt verkörpere.

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Auch andere Stimmen aus der Partei haben sich zu Wort gemeldet. Steffen Bilger, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, zeigte sich offen für jeden geeigneten Kandidaten. Der CDU-Mitgliedervertreter Philipp Amthor begrüßte zwar grundsätzlich die Idee einer Frau in diesem Amt, äußerte jedoch Zweifel an Aigners Kandidatur.

Neben Aigner werden weitere Namen in den Diskussionen genannt. Gerüchten zufolge könnten auch die CDU-Familienministerin Karin Prien und die ehemalige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer Präsidentschaftsambitionen hegen. CDU und CSU planen, ihre Personalempfehlung im Laufe des Sommers zu finalisieren.

Die Debatte um die Besetzung des Bundespräsidialamts hält an, während die Unionsparteien ihre Optionen abwägen. Aigners Kandidatur gewinnt zwar an Zuspruch, doch bleiben auch andere Bewerber im Rennen. Eine endgültige Entscheidung wird in den kommenden Monaten erwartet, sobald CDU und CSU ihren Vorschlag konkretisieren.

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