29 March 2026, 18:16

"Höhle der Löwen": Maschmeyer verlässt Studio zweimal – diese Start-ups überzeugten trotzdem

Patentzeichnung einer Tür mit Griff und Jalousie auf einem Papier mit Text.

Maschmeyers wütiger Studio-Ausstieg - "Höhle der Löwen": Maschmeyer verlässt Studio zweimal – diese Start-ups überzeugten trotzdem

Die neueste Folge von Die Höhle der Löwen wurde am 23. März 2026 ausgestrahlt und präsentierte sechs Start-ups, die Investoren von ihren Ideen überzeugen wollten. Darunter befanden sich eine Fahrradhilfe für Kinder, ein proteinreicher Snack und ein Vergleichstool für Krankenversicherungen. Manche Präsentationen stießen auf Begeisterung, andere endeten mit dramatischen Abgängen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein besonderer Höhepunkt war, als Carsten Maschmeyer den Raum verließ – nicht einmal, sondern gleich zweimal – nach Auseinandersetzungen mit Gründern über Geschäftsbedingungen und irreführende Angaben. Die Folge begann mit Laura Walter und Tatjana Peters, die Sheers vorstellten, einen Rum, der als "erster Rum für Frauen" beworben wird. Konkurrenz erhielten sie von Bruno Stein und Martin Emmrich, die Coby's präsentierten, einen Instant-Kaffeesirup. Maschmeyer geriet schnell in Rage, als er herausfand, dass die eine Million Instagram-Follower des Start-ups nicht dem Produkt, sondern einem separaten Kaffee-Kanal gehörten. Er warf den Gründern vor, die Jury getäuscht zu haben, und verließ wütend das Studio.

Als Nächstes stellten Daniel Stadtmann, Dr. Peter Stiller und Gregor Schleicher Whacky vor, einen proteinreichen Rindfleisch-Snack in Stangenform. Sie forderten 200.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Maschmeyer verließ erneut den Raum, als die Gründer auf sein Gegenangebot nur lauw reagierten – er nannte ihre Haltung "halbherzig".

Erfolgreicher verlief die Präsentation von little Biker, einem Gerät, das Kindern das Radfahren oder Skaten erleichtern soll. Die Gründer brachten ihre eigenen Kinder mit, um das Produkt vorzuführen, und beeindruckten damit Martin Schröter. Er nannte es "total cool" und handelte einen Deal aus: Statt der geforderten 25 Prozent bot er 150.000 Euro für 30 Prozent des Unternehmens.

Der letzte Höhepunkt kam von den Hamburger Versicherungsmaklern Fiona Jasmut und Ole Walkenhorst. Ihr Start-up KassenKompass bietet einen Online-Test an, der Nutzer mit günstigeren gesetzlichen Krankenkassen zusammenbringt. Sie baten um 300.000 Euro im Austausch für 10 Prozent ihres Unternehmens. Maschmeyer, der zuvor andere Ideen abgelehnt hatte, zeigte sich von ihrem Konzept überzeugt und stieg in ernsthafte Verhandlungen ein.

Die Folge bot eine Mischung aus Spannung und Chancen. Zwei Start-ups – little Biker und KassenKompass – verließen die Show mit konkreten Investoreninteressen. Dagegen scheiterten Whacky und Coby's nach Konflikten mit Maschmeyer.

Das Format der Sendung bewies einmal mehr seine Unberechenbarkeit: Ob ein Deal zustande kommt, hängt von Transparenz, Vorbereitung und der Verhandlungsbereitschaft der Gründer ab.

Quelle