29 March 2026, 20:11

Deutsche Bahn bricht Osterreise-Rekorde durch Spritpreis-Explosion und Ölkrise

Eine detaillierte Karte einer Stadt mit einer hervorgehobenen Bahnroute von München nach Frankfurt, die Haltestellen und die Umgebung mit zusätzlichen Bahninformationen zeigt.

Deutsche Bahn bricht Osterreise-Rekorde durch Spritpreis-Explosion und Ölkrise

Osterreisen stellen in diesem Jahr neue Rekordzahlen bei der Deutschen Bahn auf. Durch die steigenden Spritpreise infolge des Iran-Kriegs und der Ölkrise steigen viele Urlauber von Autos auf Züge um. Die Deutsche Bahn verzeichnet einen deutlichen Anstieg beim Ticketverkauf – auf den wichtigsten Strecken sind die Züge bereits fast ausgebucht.

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Der Nachfrageboom hat die Bahn dazu veranlasst, zusätzliche Verbindungen einzurichten. Ab diesem Wochenende (28./29. März 2026) wird ein weiterer ICE zwischen Köln und Konstanz verkehren und damit eine neue Direktverbindung an den Bodensee bieten. Diese Strecke reiht sich ein in andere stark nachgefragte Verbindungen wie Berlin–Köln, Berlin–München und Frankfurt–Köln, wo die Buchungszahlen im Vergleich zu den Prognosen zweistellig gestiegen sind.

Auch auf den Strecken nach Sylt, in den Schwarzwald und an den Bodensee wird die Kapazität erhöht. Ab dem 2. April verbindet der Adria-Express (ÖBB Railjet) München direkt mit Rimini und Ancona – ideal für Reisende, die an die italienische Adria wollen.

Der Trend zur Bahn ist unübersehbar: Eine aktuelle Insa-Umfrage zeigt, dass 36 Prozent der Befragten wegen der explodierenden Spritkosten ihre Osterreisepläne eingeschränkt haben. Bahn-Chefin Evelyn Palla begrüßt diese Entwicklung und betont, dass die hohen Benzinpreise immer mehr Menschen dazu bringen, auf die Schiene umzusteigen.

Besonders an Gründonnerstag, Karfreitag und Ostermontag wird mit vollen Zügen im gesamten Land gerechnet. Die zusätzlichen Verbindungen sollen die Auslastung entzerren, doch Reisende sollten früh buchen. Da die Spritpreise vorerst hoch bleiben dürften, wird die Bahn auch für künftige Urlaubsreisen eine beliebte Alternative bleiben.

Quelle