Hertha BSC findet Form, doch Aufstiegsträume platzen in der 2. Bundesliga
Anett ZobelHertha BSC findet Form, doch Aufstiegsträume platzen in der 2. Bundesliga
Hertha BSC zeigt stetige Fortschritte in der 2. Bundesliga – Aufstiegsambitionen jedoch verflogen
In der aktuellen Saison der 2. Bundesliga hat Hertha BSC kontinuierlich an Form gewonnen und belegt mit 44 Punkten derzeit den sechsten Platz. Der jüngste 5:2-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf unterstrich dabei die offensive Stärke der Berliner, die allein vier Treffer durch Konter erzielten. Trotz dieser Entwicklung räumt Mittelfeldspieler Kevin Sessa ein, dass mangelnde Konstanz und Verletzungspech die Mannschaft im Kampf um den Aufstieg zurückgeworfen haben.
Die Hauptstädter präsentieren sich in der Spielzeit 2025/26 deutlich verbessert: Nach 27 Spielen stehen 12 Siege, acht Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche, was eine Tordifferenz von +9 ergibt. Besonders in den letzten Wochen überzeugte die Mannschaft mit einer Serie von vier Spielen ohne Niederlage, darunter drei Siege – eine Steigerung, die eintrat, als der Druck für den direkten Wiederaufstieg nachließ.
Kapitän Fabian Reese glänzt dabei als Leistungsträger und steuerte bisher 20 Scorerpunkte bei. Dennoch hat Trainer Stefan Leitl bereits klargestellt, dass ein Platz unter den ersten beiden nicht mehr realistisch ist. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz – Schalke 04 führt die Tabelle mit 52 Zählern an – ist der Aufstieg für Hertha in weite Ferne gerückt.
Kevin Sessa, der in den letzten vier Partien für den verletzten Kennet Eichhorn in der Startelf stand, betont zwar, dass die Mannschaft das Potenzial für die Spitze habe. Doch er sieht vor allem die fehlende Kontinuität und anhaltende Verletzungsprobleme als Gründe für die Rückschläge. Der 24-Jährige, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 läuft, bekräftigt seine volle Verbundenheit mit dem Verein und schließt einen Wechsel kategorisch aus.
Herthas jüngste Leistungen deuten auf eine Mannschaft mit Aufwärtstrend hin, doch die Aufstiegshoffnungen sind längst geschwunden. Mit sieben Punkten Abstand zum Relegationsplatz rückt nun der Erhalt der positiven Dynamik in den Fokus. Sessas langfristige Vertragsbindung und sein Engagement signalisieren zwar Stabilität – die Herausforderung, mehr Beständigkeit zu entwickeln, bleibt jedoch bestehen.






