Hamm feiert skurrilen TikTok-Trend: Pudding mit Gabel verbindet Menschen
Anett ZobelHamm feiert skurrilen TikTok-Trend: Pudding mit Gabel verbindet Menschen
Ein skurriler Food-Trend aus Karlsruhe erobert jetzt Hamm
Die "Pudding-mit-Gabel"-Bewegung, die sich im vergangenen Jahr über TikTok rasant verbreitete, bringt an diesem Sonntag Menschen in Hamm zu einem gemeinsamen Dessert-Erlebnis zusammen. Die Veranstalter hoffen auf ein lockeres Gemeinschaftsereignis, bei dem sich Fremde über eine einfache Süßspeise verbinden können.
Der Trend begann 2023, als eine Gruppe in Karlsruhe damit anfing, in öffentlichen Räumen Pudding mit Gabeln zu essen. Videos der Treffen gingen auf Plattformen wie TikTok und Instagram viral und inspirierten ähnliche Aktionen in ganz Deutschland – sogar in Österreich. Während andere Städte bisher nur Einzelveranstaltungen organisiert haben, bleibt Karlsruhe der einzige Ort mit regelmäßigen Treffen.
Die Bewegung ist unpolitisch und wurde von Semih Ortabas ins Leben gerufen, einem 23-jährigen Studenten der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL). Unter seiner Organisation haben bereits Hunderte in Städten wie Hannover und Münster mitgemacht. Die Teilnehmer bringen oft ihren eigenen Pudding und eine Gabel mit, sodass aus den Treffen spontane Picknicks mit verspieltem Charme werden.
Das erste offizielle "Pudding-mit-Gabel"-Event in Hamm findet am Sonntag, 5. Oktober, um 17:30 Uhr auf dem Exerzierplatz statt. Wie bei früheren Treffen steht auch hier gemeinsamer Genuss, Gespräche und ein Gefühl der Zugehörigkeit im Mittelpunkt. Bei früheren Veranstaltungen gab es sogar gemeinsame Aufräumaktionen – ein Beweis dafür, wie eine alberne Idee Menschen auf unerwartete Weise zusammenbringen kann.
Das Event in Hamm folgt einem Muster, das sich auch in anderen Städten zeigt: Hunderte Menschen unterschiedlichen Alters kommen zusammen, um Seite an Seite Pudding zu essen. Da die Teilnahme kostenlos ist und alle willkommen sind, wächst der Trend allein durch Mundpropaganda und soziale Medien. Die Organisatoren in Hamm bereiten sich darauf vor, dass daraus vielleicht eine neue lokale Tradition wird.






