Gefahrgut-Alarm auf der A2: Undichter Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Pavel FaustGefahrgut-Alarm auf der A2: Undichter Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Hannover nach Stopp eines Lkw mit Natriumfluorid
Auf der Autobahn A2 bei Hannover hat sich ein Gefahrgut-Vorfall ereignet, nachdem die Polizei einen Lastwagen mit Natriumfluorid angehalten hatte. Das Fahrzeug, gelenkt von einem 52-jährigen Mann aus Belarus, wies mehrere Sicherheitsmängel auf – darunter ein ungesichertes, beschädigtes Fass mit der Chemikalie.
Zuvor hatten Autofahrer den Lkw in Richtung Hannover ohne Beleuchtung, aber mit blinkender Warnblinkanlage gesichtet. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford stoppte den Lastzug an der Abfahrt Detmolder Straße/Steinbrinkstraße. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Sattelauflieger weder über ein Gefahrgut-Schild verfügte noch die Rückleuchten funktionierten.
Wegen der gefährlichen Ladung richtete die Polizei umgehend eine 50-Meter-Sperrzone um den Lkw ein. Im Inneren hatte sich ein Fass mit Natriumfluorid gelöst und war beschädigt worden. Die Feuerwehr sicherte die Chemikalie und verbrachte sie in einen speziellen Auffangbehälter.
Der Fahrer und ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination. Die Behörden bestätigten mindestens vier Verstöße gegen die Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter. Der Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft und durfte seine Fahrt nicht fortsetzen.
Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Straßensperrung, während die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle brachten. Die Ermittlungen zu den Verstößen laufen noch; der Lastwagen bleibt vorerst beschlagnahmt. Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen wegen der Sicherheitsmängel.






