Fusion der Feuerwehren in Grasleben: Mehr Sicherheit durch gemeinsame Stärke
Pavel FaustFusion der Feuerwehren in Grasleben: Mehr Sicherheit durch gemeinsame Stärke
Zwei Freiwillige Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben fusionieren
Die beiden Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Grasleben werden zu einer Einheit zusammengelegt. Der Gemeinderat beschloss, die Standorte Rennau und Rottorf zur neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel zusammenzuführen. Laut Behörden soll die Maßnahme den Brandschutz in der Region nachhaltig verbessern.
Hintergrund der Entscheidung sind Personalengpässe an beiden Standorten. Beide Wehren waren unter die gesetzlich vorgeschriebene Mindestpersonalstärke gefallen. Ziel der Fusion ist es, langfristig eine zuverlässige Feuerwehrversorgung zu gewährleisten. Ab dem 1. Januar 2027 wird die neue Einheit offiziell ihren Dienst aufnehmen. Gero Janze, Bürgermeister der Samtgemeinde, begrüßte die Einigung als wichtigen Schritt für die lokale Sicherheit.
Im Zuge der Zusammenlegung wurden auch Führungspositionen neu besetzt. Nikolas Müller bleibt stellvertretender Wehrführer der ehemaligen Feuerwehr Rottorf und übernimmt dieselbe Funktion in der neuen Wehr. Christin Bilz wurde zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt und soll Christian Fohlert Ende des Jahres nachfolgen, wenn dieser sein Amt abgibt.
Zudem beschloss der Rat, das TSF-W-Fahrzeug aus Rennau zu verkaufen. Ersetzt wird es durch ein Mannschaftstransportfahrzeug, um die Fahrzeugflotte an die Bedürfnisse der neu strukturierten Wehr anzupassen.
Die Fusion soll die Personalprobleme lösen und gleichzeitig erfahrene Kräfte in Schlüsselpositionen halten. Die neue Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel nimmt in etwas mehr als zwei Jahren ihren Betrieb auf. Bis dahin laufen die Vorbereitungen, um Technik, Personal und Ressourcen zu einer schlagkräftigen Einheit zusammenzuführen.






