Fahrer riskiert Kindersicherheit auf A8 – jetzt drohen Strafen und Jugendamt-Ermittlungen
Pavel FaustFahrer riskiert Kindersicherheit auf A8 – jetzt drohen Strafen und Jugendamt-Ermittlungen
Ein 22-jähriger Autofahrer ist auf der Autobahn A8 bei Unterhaching in der Nähe von München von der Polizei angehalten worden, nachdem Beamte einen vierjährigen Jungen ungesichert auf seinem Schoß sitzen sahen. Der Vorfall hat nun strafrechtliche Ermittlungen und die Einschaltung des Jugendamts zur Folge.
Bei der Verkehrskontrolle stellten die Beamten mehrere Verstöße fest: Das Kind saß nicht in einem geeigneten Kindersitz, obwohl im Kofferraum ein solcher gefunden wurde. Zudem beobachteten die Polizisten, wie der Junge versuchte, sich während der Fahrt mit einem Feuerzeug eine Zigarette anzuzünden.
Der Fahrer konnte keinen gültigen Führerschein vorlegen und präsentierte stattdessen ein gefälschtes Dokument. Die Behörden haben nun ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Führerschein und mangelnder Kindersicherung eingeleitet.
Nach dem Vorfall wurde das Jugendamt informiert. Dem Fahrer drohen neben Verkehrsverstößen auch schwere strafrechtliche Konsequenzen. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, die nun über die rechtlichen Folgen wegen mehrerer Straftaten entscheiden wird. Das Jugendamt wird sich um das Wohl des Kindes kümmern, nachdem es auf der Autobahn in eine gefährliche Situation geraten war.






