09 May 2026, 18:15

Energiekrise trifft Zoos: Wie deutsche Wildparks gegen steigende Stromkosten kämpfen

Ein Miniaturzoomodell mit zahlreichen Besuchern, umgeben von Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen, vor einer Hintergrundwand mit Text unten.

Energiekrise trifft Zoos: Wie deutsche Wildparks gegen steigende Stromkosten kämpfen

Deutsche Zoos und Wildparks kämpfen mit steigenden Energiekosten

Zoos und Wildparks in ganz Deutschland stehen vor wachsenden finanziellen Belastungen, da die Energiepreise weiter steigen. Einige haben bereits Tierbestände reduziert oder Heizsysteme umgestellt, um die Kosten zu senken. Andere, wie der Braunschweiger Zoo, setzen auf erneuerbare Energien, um den Druck zu mindern.

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Der Braunschweiger Zoo betreibt derzeit eine 80-kW-Photovoltaikanlage sowie verschiedene Heizmethoden, um die Ausgaben zu drücken. Nun plant er, weitere 12 kW Solarleistung hinzuzufügen und ein 10-kW-Batteriespeichersystem zu installieren. Trotz der steigenden Kosten schließt der Zoo eine Verringerung seiner Tierbestände aus.

Andernorts hat das Artenschutzzentrum Grasleben Solarmodule installiert, um den Energiebedarf wärmeliebender Arten zu decken. Der Wildpark Stöckheim hingegen gibt rund 2,5 Prozent seines Budgets für Energie aus – deutlich weniger als andere Einrichtungen.

Der Wildpark Essehof nutzt eine Biomasseheizung und hält seinen Energieanteil so zwischen 6 und 8 Prozent der Gesamtkosten. Diese Unabhängigkeit hat ihm geholfen, größere Einschnitte zu vermeiden – anders als bei anderen Parks, die Tiere umgesiedelt oder energieintensive Arten abgebaut haben.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien hilft einigen Zoos und Parks, die steigenden Kosten auszugleichen. Die Solarausbaupläne und der Batteriespeicher des Braunschweiger Zoos sollen langfristige Stabilität sichern. Vorerst bleibt die Einrichtung entschlossen, ihr vollständiges Artenspektrum zu erhalten.

Quelle