16 April 2026, 18:12

Düren feiert Frauentag mit generationenübergreifendem Gleichberechtigungs-Dialog

Eine Gruppe von Menschen, die eine Transparenz mit der Aufschrift "Kein Feminismus ohne Trans-Frauen" und Schilder in einem ├Âffentlichen Raum mit einer Wand und einem Rollladen im Hintergrund halten.

Düren feiert Frauentag mit generationenübergreifendem Gleichberechtigungs-Dialog

"Generationen im Dialog": Düren feiert Internationalen Frauentag mit Austausch über Gleichberechtigung

Am 27. März 2026 fand in Düren eine besondere Veranstaltung unter dem Titel "Generationen im Dialog" statt, um den Internationalen Frauentag zu begehen. Organisiert vom städtischen Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege sowie der Gleichstellungsstelle, brachte die Zusammenkunft Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zusammen, um über Fortschritte und anhaltende Herausforderungen bei der Geschlechtergerechtigkeit zu diskutieren.

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Eröffnet wurde die Veranstaltung von Daniel Schulte, Leiter des Dürener Stadt- und Kreisarchivs, der einen Überblick über die historische Entwicklung der Gleichstellungsbemühungen in der Region gab. Sein Vortrag bildete den Rahmen für vertiefte Gespräche über sich wandelnde Vorstellungen von Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen den Generationen.

Rund 20 Schülerinnen und Schüler eines Oberstufenkurses für Pädagogik am St.-Angela-Gymnasium beteiligten sich an den Diskussionen, ebenso wie Mitglieder des Seniorenbeirats und des Frauenforums. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, betonte, dass trotz erkennbarer Fortschritte nach wie vor erhebliche Hürden auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung bestünden.

Es entwickelte sich ein lebhafter Austausch, bei dem die Teilnehmenden persönliche Erfahrungen und Perspektiven einbrachten. Auch Christopher Lühr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren, nahm teil und unterstrich den Wert des generationenübergreifenden Dialogs für eine gerechtere Gesellschaft.

Die Gespräche bei "Generationen im Dialog" zeigten, wie unterschiedlich die Sichtweisen auf Geschlechtergerechtigkeit in den verschiedenen Altersgruppen sind. Die Veranstaltung machte deutlich, dass weiterer Austausch und gemeinsame Anstrengungen nötig sind, um bestehende Ungleichheiten zu überwinden. Sowohl die Organisatorinnen und Organisatoren als auch die Gäste verließen die Runde mit einem klareren Bewusstsein für die noch vor uns liegende Arbeit.

Quelle