Brandenburg plant 24-Stunden-Läden ohne Personal – ein deutschlandweites Novum
Bianca StiebitzBrandenburg plant 24-Stunden-Läden ohne Personal – ein deutschlandweites Novum
Die Landesregierung Brandenburgs hat Pläne zur Reform der Ladenöffnungszeiten unterstützt. Die neuen Regelungen würden den Betrieb von unbemannten, automatisierten Läden rund um die Uhr ermöglichen. Sollte der Entwurf verabschiedet werden, wäre es das erste derartige Gesetz in Deutschland für vollautomatisierte Mini-Supermärkte.
Die vorgeschlagenen Änderungen zielen darauf ab, dass intelligente Läden – insbesondere in ländlichen Regionen – 24 Stunden am Tag geöffnet bleiben dürfen. Sozialminister René Wilke (SPD) befürwortet den Vorstoß. Er argumentiert, dies werde die lokale Versorgung verbessern und die Lebensbedingungen in Brandenburg angleichen.
Die Reform bedarf jedoch noch der Zustimmung des Landtages. Bisher erlaubt kein anderes Bundesland den Betrieb von vollautomatisierten, unbemannten Supermärkten.
Der Gesetzentwurf geht nun in die parlamentarische Debatte. Bei einer Verabschiedung würde Brandenburg zur ersten Region Deutschlands, in der unbemannte Läden durchgehend geöffnet bleiben dürfen. Im Mittelpunkt steht dabei die bessere Versorgung mit Waren in dünn besiedelten Gebieten.






