BFC Dynamo triumphiert im Berliner Pokal-Halbfinale nach 6:3-Thriller gegen Sparta Lichtenberg
Bianca StiebitzBFC Dynamo triumphiert im Berliner Pokal-Halbfinale nach 6:3-Thriller gegen Sparta Lichtenberg
BFC Dynamo sichert sich Platz im Berliner Pokalfinale nach spektakulärem 6:3-Sieg nach Verlängerung gegen Sparta Lichtenberg
In einem dramatischen Spiel mit roten Karten, Zuschauerausschreitungen und einem späten Comeback setzte sich der BFC Dynamo am Mittwochabend mit 6:3 nach Verlängerung gegen Sparta Lichtenberg durch und zog damit ins Finale des Berliner Pokals ein. Dort trifft die Mannschaft am 23. Mai im Mommsenstadion auf die VSG Altglienicke.
Die Dynamos gingen früh in Führung, als Levin Mattmüller in der 7. Minute traf. Sparta Lichtenberg konterte jedoch: Dominic Schmüser und Berkin Tonk drehten das Spiel mit ihren Toren zum 2:1. Erst in der 89. Minute gelang Lloyd-Addo Kuffour der Ausgleich für Dynamo, der die Partie in die Verlängerung zwang.
Das Spiel wurde für elf Minuten unterbrochen, nachdem es außerhalb des Stadions zu Ausschreitungen und Pyrotechnik-Einsätzen gekommen war. Nach der Fortsetzung brachte Marko Trojanovic Sparta in der Verlängerung mit 3:2 in Führung. Doch Dynamo reagierte prompt – Rufat Dadashov glich in der 103. Minute zum 3:3 aus.
Dann übernahm Leander Fritzsche das Kommando: Mit einem Hattrick (101., 107., 128.) besiegelte er den 6:3-Erfolg für Dynamo. Spartas Kapitän Ömer Toktumur sah in der 109. Minute die Rote Karte, sodass seine Mannschaft die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten musste.
Mit dem Sieg steht Dynamo nun das Berliner Pokalfinale gegen die VSG Altglienicke am 23. Mai bevor. Das Spiel findet im Mommsenstadion statt – nach einem hart umkämpften Halbfinale, das von spätem Drama und einer entscheidenden Verlängerung geprägt war. Für Sparta Lichtenberg endet die Pokalsaison nach einer chaotischen Partie mit Toren, Disziplinarmaßnahmen und Spielunterbrechungen.






