21 April 2026, 04:17

Berliner Millionenraub: Prozess um 5,6 Millionen Euro aus Geldtransport beginnt

Alte französische Banknote mit ernst dreinschauendem Mann in Anzug vor weißem Hintergrund mit schwarzem Rand, mit Text "A qui le crime profite-il?".

Berliner Millionenraub: Prozess um 5,6 Millionen Euro aus Geldtransport beginnt

In Berlin hat ein Prozess gegen drei Männer begonnen, die beschuldigt werden, 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Die Verhandlung wurde am Dienstagmorgen vor dem Landgericht eröffnet; die Staatsanwaltschaft strebt die Rückgewinnung der illegal erwirtschafteten Millionenbeträge an.

Der Raub ereignete sich am 21. Dezember 2025, als die Angeklagten laut Anklage in einen gesicherten Tresor eingedrungen sein sollen. Zwei der Beschuldigten waren zum Zeitpunkt der Tat bei dem betroffenen Unternehmen beschäftigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Beute anschließend aufgeteilt und an verschiedenen Orten versteckt wurde.

Die Staatsanwaltschaft hat bereits rund 2,1 Millionen Euro beschlagnahmt, die mit der Straftat in Verbindung stehen. Nun wird die Einziehung weiterer 3,4 Millionen Euro angestrebt – ein Betrag, der mutmaßlich aus dem Coup stammt. Bisher sind zwei Verhandlungstermine angesetzt; das Verfahren soll voraussichtlich bis zum 28. April dauern.

Den drei Angeklagten, die 28, 29 und 37 Jahre alt sind, werden Raub und Geldwäsche vorgeworfen.

Im Falle einer Verurteilung könnten die Männer alle beschlagnahmten Vermögenswerte verlieren, die sich auf über 5,5 Millionen Euro belaufen. Der Prozess wird klären, ob die gestohlenen Gelder vollständig zurückerlangt werden können. In den kommenden Wochen werden weitere Sitzungen die Beweislage detailliert prüfen.

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