Berlin plant riesiges Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen
Pavel FaustBerlin plant riesiges Stadtquartier Stadteingang West mit 5.000 Wohnungen
Berlin treibt Pläne für ein großes neues Stadtquartier im Westen voran
Unter dem Namen Stadteingang West entsteht auf einer Fläche von rund 45 Hektar zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald ein neues urbanes Zentrum. Das Projekt soll in den nächsten zehn Jahren Wohnraum für bis zu 5.000 Bewohner schaffen.
Der Berliner Senat hat nun den Rahmenplan für die Entwicklung gebilligt. Kernstück ist das ehemalige Güterbahnhofgelände Grunewald, das im Falle einer erfolgreichen Bewerbung Berlins auch als Olympisches Dorf dienen könnte. Ein Teil der Wohnungen könnte zunächst Athleten beherbergen, bevor sie in Mietwohnungen umgewandelt werden.
Mindestens 2.400 neue Wohnungen sollen entstehen. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge übernimmt die Federführung und sorgt für eine Mischung aus Wohnraum und öffentlichen Flächen. Das Vorhaben ist Teil umfassender Infrastrukturpläne, zu denen auch der Neubau des Autobahndreiecks Funkturm in Charlottenburg-Wilmersdorf gehört.
Die Entwicklung wird in den kommenden Jahren schrittweise voranschreiten. Das Gebiet soll wichtige Verkehrsverbindungen verknüpfen und dringend benötigten Wohnraum in der Hauptstadt schaffen.
Aus einem ehemaligen Industrieareal entsteht so ein neues Wohnquartier. Mit Platz für Tausende Bewohner und möglicher Olympianutzung markiert das Projekt einen bedeutenden Schritt im Wachstum Berlins. Die Bauarbeiten beginnen unter der Leitung von Howoge; die Fertigstellung ist innerhalb der nächsten zehn Jahre geplant.






