Bergische Kommunen planen gemeinsam bessere Lebensbedingungen für Senioren bis 2028
Anett ZobelBergische Kommunen planen gemeinsam bessere Lebensbedingungen für Senioren bis 2028
Vertreter aus fünf bergischen Kommunen trafen sich, um über die Herausforderungen für ältere Einwohner zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Gespräche standen selbstständiges Wohnen, Unterstützungsnetzwerke sowie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen berichteten über die lokale Situation und laufende Projekte.
Ein zentrales Thema war die Rolle der Seniorenbeiräte als Bindeglied zwischen Kommunalverwaltungen und älteren Bürgern. Zudem betonte die Gruppe den Bedarf an besseren digitalen und klassischen Zahlungsmöglichkeiten in öffentlichen Einrichtungen. Alle Teilnehmer vereinbarten, die Zusammenarbeit fortzusetzen und setzten das nächste Treffen der Bergischen Runde auf den 21. Mai 2026 an.
In Radevormwald läuft derzeit eine große Umfrage: Rund 3.000 Senioren werden zu ihren Bedürfnissen befragt, wobei die Ergebnisse erst nach vollständiger Auswertung veröffentlicht werden. Die Erkenntnisse sollen später der Bergischen Runde zur weiteren Diskussion vorgelegt werden.
Die Gruppe bestätigte zudem die Pläne für den nächsten Bergischen Seniorentag, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfinden wird. Jürgen Axel Seeh wird die Organisation dieser Veranstaltung leiten.
Die Kommunen werden ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen älterer Menschen fortsetzen. Künftige Treffen dienen der Auswertung der Umfrageergebnisse und der Vorbereitung des Seniorentags 2028. Die Zusammenarbeit bleibt entscheidend, um die gemeinsamen Herausforderungen in der Region zu bewältigen.






