Asbest-Vorfall in Braunschweiger Stadthalle verzögert Sanierung nicht
Pavel FaustAsbest-Vorfall in Braunschweiger Stadthalle verzögert Sanierung nicht
Rückschlag bei Sanierung der Braunschweiger Stadthalle nach Asbest-Vorfall
Die Sanierungsarbeiten an der Braunschweiger Stadthalle erlitten Ende Januar einen Dämpfer, als es im großen Saal zu einem Asbest-Vorfall kam. Auslöser war ein unerwartet abgelöster und zerbrochener Streifen belasteten Materials. Dennoch versichern Verantwortliche, dass das Projekt planmäßig bis zur geplanten Wiedereröffnung 2028 fortgeführt wird.
Der Vorfall ereignete sich, als sich ein 15 Quadratmeter großer Randstreifen, der Asbestfasern enthielt, plötzlich löste und zerbrach. Asbest war zum Bauzeitpunkt der Stadthalle ein gängiges Baumaterial, doch in dieser Form war sein Vorhandensein nicht dokumentiert worden. Spezialisierte Gefahrstoffteams rückten umgehend an und leiteten unter strengen Sicherheitsvorkehrungen die notwendigen Maßnahmen ein.
Die örtliche Gewerbeaufsichtsbehörde wurde informiert, und zusätzliche Sanierungsfirmen wurden hinzugezogen. Mittlerweile sind die meisten betroffenen Bereiche vollständig von Asbestfasern befreit. Natascha Wessling, Geschäftsführerin der Struktur-Förderung Braunschweig GmbH, lobte die professionelle Bewältigung der Situation.
Die durch den Vorfall entstandenen Kosten werden von der kombinierten Bauversicherung des Projekts übernommen. Die weiteren Sanierungsarbeiten laufen wie vorgesehen, und bisher wurden keine Verzögerungen gemeldet. Der Termin für die Wiedereröffnung der Stadthalle im Jahr 2028 bleibt laut Projektleitung unverändert. Die Sanierungsmaßnahmen haben den Großteil der Kontamination beseitigt, und die Bauarbeiten schreiten ohne weitere Unterbrechungen voran. Durch die Versicherungsdeckung entstehen keine zusätzlichen finanziellen Belastungen für das Sanierungsbudget.






