Alexandra Wend wird SPD-Kandidatin für Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte
Bianca StiebitzAlexandra Wend wird SPD-Kandidatin für Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte
Die SPD im Berliner Bezirk Mitte hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert. Die Entscheidung folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos aus dem Rennen, die eine „Medienkampagne“ durch „rechte Medien“ als Grund angab. Wends offizielle Aufstellung wird auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai erfolgen.
Das Auswahlverfahren begann, als ein Gremium der SPD Berlin-Mitte Wend der Parteiführung vorschlug. Nach der Zustimmung der Führung stimmte der lokale Vorstand über ihre Kandidatur ab. Wend setzte sich mit einer deutlichen Mehrheit von 28 Ja-Stimmen bei nur einer Gegenstimme durch.
Aktuell ist Wend stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow und leitet die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Arbeits- und Wirtschaftspolitik der Senatsverwaltung für Arbeit. Zuvor kandidierte sie bereits für die SPD in Pankow bei der Bundestagswahl 2025.
Unterdessen zog sich Uta Francisco dos Santos sowohl aus dem Rennen um das Bürgermeisteramt als auch aus dem Wahlkampf für die Bezirksverordnetenversammlung zurück. Ihr Anwalt erklärte, der Rückzug stehe im Zusammenhang mit einer gezielten Medienkampagne rechtsextremer Kreise. Dennoch bleibt dos Santos Spitzenkandidatin auf der Liste für die Bezirksverordnetenversammlung.
Wends offizielle Nominierung wird im Mai abgeschlossen, rechtzeitig vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September. Während die SPD in Mitte ihre Kandidatin für das Bezirksbürgermeisteramt nun feststeht, behält dos Santos ihren Platz auf der Liste für die Bezirksversammlung.






