07 April 2026, 04:10

14 Millionen Euro für die Zukunft des Bauens: Carbonbeton in Serie

Betongebäude mit einem Weg, umgeben von grünem Gras, Pflanzen und Bäumen unter einem klaren blauen Himmel.

14 Millionen Euro für die Zukunft des Bauens: Carbonbeton in Serie

Neues Projekt soll karbonbewehrten Beton in die industrielle Großserienfertigung bringen

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Mit 14 Millionen Euro Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) startet eine Initiative, die an den Erfolg des Carbon Concrete CUBE in Dresden anknüpft – dem ersten Gebäude weltweit aus diesem innovativen Material. Die Auftaktveranstaltung fand direkt am CUBE statt und markiert den nächsten Schritt für nachhaltiges Bauen.

Offiziell gestartet wurde das Vorhaben auf dem Campus der Technischen Universität Dresden, wo der CUBE als lebender Beweis für das Potenzial von Carbonbeton steht. In den kommenden vier Jahren entsteht in Leipzig eine Pilotanlage, in der die Produktionsverfahren bis 2029 optimiert werden sollen.

Geleitet wird das Projekt vom Leipziger Unternehmen Kahnt & Tietze GmbH in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK), der TU Dresden und weiteren Industriepartnern. Ihr Ziel: die Technologie in großem Maßstab einsatzfähig zu machen. Im Vergleich zu herkömmlichem Stahlbeton verspricht Carbonbeton leichtere, schlankere und langlebigere Konstruktionen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Materialeinsatz im Baugewerbe lässt sich um bis zu 80 Prozent reduzieren. Durch die Kombination aus Ressourceneffizienz und höherer Haltbarkeit könnte der Baustoff künftig eine Schlüsselrolle einnehmen.

Bis Ende 2029 läuft das Projekt, wobei die Leipziger Pilotanlage als zentraler Prüfstand dient. Bei Erfolg könnte die Technologie die Bauindustrie revolutionieren – mit stärkeren und gleichzeitig nachhaltigeren Alternativen zu herkömmlichem Beton. Die 14 Millionen Euro Investition unterstreichen das enorme Potenzial für die Branche.

Quelle