12 June 2026, 20:08

Weihenstephan revolutioniert Logistik mit solarbetriebenem Ladezentrum für E-Lkw

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiebasis für Elektro-Lkw

Weihenstephan revolutioniert Logistik mit solarbetriebenem Ladezentrum für E-Lkw

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat mit der Eröffnung eines neuen, batteriegestützten Ladedepots für Elektro-Lkw in Freising einen bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit unternommen. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit Delta Charge und zählt zu den ersten Vorhaben dieser Art einer großen deutschen Brauerei.

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Das Ladezentrum vereint Schnellladetechnik, Batteriespeicher, Solarstrom und ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem. Zwei an der Decke montierte Schnellladestationen mit je 150 kW Leistung stehen zur Verfügung. Die initiale Speicherkapazität beträgt 125 kW und 257 kWh, lässt sich jedoch auf bis zu 375 kW und 771 kWh ausbauen.

Das System ist an die bestehende 380-kWp-Solaranlage der Brauerei angeschlossen. Eine KI-basierte Steuerung optimiert die Energieverteilung zwischen den Solarmodulen, den Batteriespeichern und den Ladestationen. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit vom Stromnetz, und die Stromkosten sinken.

Das Vorhaben ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsstrategie von Weihenstephan. Gleichzeitig ist es skalierbar konzipiert, sodass es sich an andere logistische und industrielle Anwendungen anpassen lässt – ein Vorteil angesichts der schrittweisen Elektrifizierung gewerblicher Fuhrparks.

Die neue Anlage unterstreicht das Engagement der Brauerei für grüne Logistik. Durch die Kombination von Solarenergie, Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement setzt sie Maßstäbe für effizientes und nachhaltiges Laden von Elektro-Lkw. Künftig plant Weihenstephan, die Elektrifizierung der eigenen Flotte weiter voranzutreiben.

Quelle