Wärmewende in Deutschland: 87 % der Neubauten setzen 2025 auf Öko-Heizungen
Bianca StiebitzWärmewende in Deutschland: 87 % der Neubauten setzen 2025 auf Öko-Heizungen
Deutschland stellt die Wärmeversorgung neuer Wohngebäude rasant auf erneuerbare Energien um. Ein großer Teil der im Jahr 2025 genehmigten Neubauten wird ökologische Heizsysteme als primäre Energiequelle nutzen – ein deutlicher Bruch mit der traditionellen Nutzung fossiler Brennstoffe in neuen Wohnprojekten.
2025 werden 87,0 % aller neu genehmigten Wohngebäude in Deutschland mit erneuerbaren Energien beheizt. Davon setzen 73,6 % der Neubauten auf Wärmepumpen als Hauptheizsystem. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Ein- und Zweifamilienhäusern: Hier entscheiden sich 77,9 % bzw. 78,4 % für Wärmepumpen.
Bei Mehrfamilienhäusern zeigt sich ein anderes Bild: Nur 52,7 % setzen auf Wärmepumpen. Den Rest decken andere erneuerbare Energien ab. Lediglich 10,5 % der Neubauten werden mit Erdgas beheizt, 8,3 % nutzen Fernwärme. Ölheizungen sind nahezu verschwunden – nur 0,3 % der neuen Wohngebäude planen damit zu heizen.
Bei Bestandsgebäuden sieht die Situation anders aus: Hier bleibt Erdgas mit 53,9 % die dominierende Heizquelle, Heizöl wird noch in 24,1 % der Immobilien genutzt.
Die Zahlen belegen einen klaren Trend hin zu erneuerbaren Heizsystemen in deutschen Neubauten. Wärmepumpen treiben die Wende voran, insbesondere in kleineren Wohngebäuden. Traditionelle Systeme wie Öl- und Gasheizungen prägen zwar noch den Bestand, verlieren in neuen Bauten jedoch stark an Bedeutung.






