23 March 2026, 18:13

Vom Osram-Glaswerk zum LUXWERK: Berlins neues Industrie- und Wohnquartier entsteht

Altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text, das eine Zeichnung des ursprünglichen Plans für das Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg-Gebäude zeigt.

Vom Osram-Glaswerk zum LUXWERK: Berlins neues Industrie- und Wohnquartier entsteht

Ein großes Umnutzungsprojekt verwandelt das ehemalige Osram-Glaswerk in Berlin-Spandau in ein modernes Industrie- und Wohnquartier. Das Gelände, das nun unter dem Namen LUXWERK bekannt ist, wird neue Flächen für Produktion, Forschung und kreative Branchen bieten. Geplant ist zudem ein 51,5 Meter hoher Turm, der den Wohnraummangel für Fachkräfte im Siemensstadt-Gebiet lindern soll.

Das Projekt begann mit der behutsanen Sanierung der denkmalgeschützten Bauten auf dem Gelände. Die historischen Fenster der Nordfassade wurden instand gesetzt, um das industrielle Erbe der Region zu bewahren. Das ehemalige Glaswerk bildet nun das Herzstück des LUXWERK-Komplexes.

Zwei renommierte Architekturbüros, David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten, zeichnen für die Neugestaltung verantwortlich. Ihre Pläne umfassen einen 15-stöckigen Turm namens Spektrum, der entlang der Nonnendammallee 51,5 Meter in die Höhe ragt. Das Gebäude wird vorübergehenden Wohnraum für Techniker, Projektteams und Fachkräfte bieten, die in der Region tätig sind.

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Neben dem Turm entstehen weitere Neubauten, die gezielt Unternehmen, Forschern und kreativen Berufsgruppen Platz bieten sollen. Ziel der Umnutzung ist ein gemischt genutztes Areal, das sowohl Industrie als auch Innovation fördert.

Der Spektrum-Turm und die umliegenden Einrichtungen werden dazu beitragen, die Nachfrage nach Wohnraum und Arbeitsflächen in Siemensstadt zu decken. Nach Fertigstellung wird das Gelände historische Architektur mit moderner Infrastruktur verbinden. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Revitalisierung der Berliner Industriebrachen für zukünftige Anforderungen.

Quelle