VfL Wolfsburg am Abgrund: Zehntes Spiel ohne Sieg verschärft Abstiegsangst
Anett ZobelWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg am Abgrund: Zehntes Spiel ohne Sieg verschärft Abstiegsangst
VfL Wolfsburgs Abstiegskampf spitzt sich zu: Zehntes Spiel ohne Sieg
Die Abstiegsängste des VfL Wolfsburg haben sich nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Sieg weiter verschärft. Die jüngste 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen lässt die Mannschaft auf Platz 15 der Bundesliga zurückfallen – fünf Punkte entfernt von einem Nicht-Abstiegsplatz. Trainer Dieter Hecking, der kürzlich erneut das Zepter übernahm, konnte die Wende bisher nicht einleiten: Unter seiner Führung gab es in den ersten beiden Spielen nur einen einzigen Punkt.
Mit 20 Punkten nach 22 Spieltagen und lediglich fünf Saisonsiegen steht Wolfsburg am Abgrund. Die Tordifferenz von -15 unterstreicht eine Saison, die von Inkonsistenz und defensiven Schwächen geprägt ist. Der Rückstand auf Mittelfeldteams wie RB Leipzig (40 Punkte) oder Bayer Leverkusen (39) zeigt, wie weit der Verein abgefallen ist.
Trotz der schlechten Serie stellt sich Sportdirektor Pirmin Schwegler öffentlich hinter Hecking. Der Trainer selbst gibt sich realistisch und sagte sogar einen Sieg des FC St. Pauli im kommenden Spiel gegen den SC Freiburg voraus. Ein Erfolg der Hamburger würde sie fünf Punkte vom Relegationsplatz distanzieren – und Wolfsburgs Überlebenschancen weiter schmälern.
Das Team-Motto – sich aufrappeln, wieder aufstehen, sich zurückkämpfen – spiegelt den Willen wider. Doch nach zehn Spielen ohne Sieg wächst die Gefahr des ersten Bundesliga-Abstiegs der Vereinsgeschichte. Die Wolfsburger schwören, bis zur letzten mathematischen Chance zu kämpfen, doch die Zeit wird knapp.
Mit jeder weiteren Niederlage wird die Lage prekärer. Eine weitere Pleite könnte den Rückstand weiter vergrößern und das Team in noch größere Abhängigkeit von Ergebnissen anderer Mannschaften drängen. Jetzt gilt es, den Abwärtstrend zu stoppen, bevor er unumkehrbar wird.






