Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Rekordwerte – Politiker fordern Sofortmaßnahmen
Bianca StiebitzUnterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende Rekordwerte – Politiker fordern Sofortmaßnahmen
Unterrichtsausfälle an weiterführenden Schulen in Westthüringen erreichen Rekordwerte
An mehreren weiterführenden Schulen in Westthüringen häufen sich die Unterrichtsausfälle – ein Problem, das bei lokalen Politikern auf scharfe Kritik stößt. An einigen Einrichtungen fielen mehr als ein Fünftel der Stunden aus. Martin Henkel (CDU) bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“ und forderte umgehende Maßnahmen.
An der Ersten Gemeindeschule Bad Salzungen wurden im Frühjahrstrimester 24,2 Prozent des Unterrichts gestrichen. Noch stärker betroffen war die Staatliche Regelschule Dermbach mit 25,7 Prozent ausgefallenen Stunden. An der Regelschule Geisa fielen 21,2 Prozent des Unterrichts ersatzlos aus.
Besonders betroffene Fächer an der Regelschule Geisa waren Englisch, Mathematik und Sport. An den meisten Schulen blieben die Ausfälle unkompensiert – selbst stilles Lernen als Ersatz wurde nicht angeboten. Die Landesregierung hat das Problem anerkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet, darunter Personalrekrutierung und die Einstellung von Vertretungskräften.
Martin Henkel drängt die Staatliche Schulamt Westthüringen zum schnellen Handeln. Er erwartet „entschlossene Schritte“, um die Ausfälle zu reduzieren und die am stärksten belasteten Schulen zu entlasten.
Die Landesregierung hat bereits mit der Umsetzung von Lösungen begonnen. Schulen wie die Rhön-Ulstertal-Schule in Geisa, die Erste Gemeindeschule Bad Salzungen und die Staatliche Regelschule Dermbach stehen jedoch weiterhin unter Druck. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau.






