UniCredit verschiebt Commerzbank-Übernahme auf 2026 – Strategie vor Verhandlung

UniCredit verschiebt Commerzbank-Übernahme auf 2026 – Strategie vor Verhandlung
UniCredit verschiebt mögliche Übernahmegespräche mit der Commerzbank auf 2026
Die italienische Großbank UniCredit hat mögliche Verhandlungen über eine Übernahme der Commerzbank bis 2026 aufgeschoben. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der sich das Institut auf den Abschluss interner Umstrukturierungsmaßnahmen und den Dialog mit der neu gewählten deutschen Bundesregierung konzentriert. Unterdessen hat sich der Aktienkurs des Geldhauses im vergangenen Jahr deutlich erholt – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger in die eingeschlagene Strategie.
Erst kürzlich hatte UniCredit mit der Gewerkschaft FABI eine Tarifvereinbarung ausgehandelt. Demnach werden 484 Führungskräfte das Unternehmen freiwillig verlassen, während 436 junge Mitarbeiter unter 30 Jahren neu eingestellt werden, um das Vertriebsnetz zu verjüngen. Mit diesem Schritt will die Bank ihre Strukturen modernisieren und die langfristige Rentabilität sichern.
Auch das aktienrückkaufprogramm von UniCredit hat zur Stabilisierung der Märkte beigetragen. Innerhalb der letzten zwölf Monate ist der Kurs der Bankaktie um 86,24 % gestiegen und hat wichtige Widerstandsmarken durchbrochen. Analysten stufen die Marke von 70,00 Euro mittlerweile als entscheidende Unterstützungsgrenze ein. Bei der Commerzbank selbst sind derzeit weder politische Akteure noch Interessengruppen in mögliche Übernahmegespräche eingebunden.
UniCredit hat seinen Anteil am deutschen Kreditinstitut inzwischen auf fast 30 % erhöht und dabei die kartellrechtliche Genehmigung erhalten. Die Commerzbank unter der Führung von Vorstandschefin Bettina Orlopp hat jedoch Abwehrmaßnahmen ergriffen, darunter eigene Aktienrückkäufe. Die Bilanz- und Jahresergebnisse für 2025 werden am 4. Februar 2026 vorgestellt. Bis dahin ruhen mögliche Fusionsgespräche, während UniCredit interne Anpassungen vorantreibt und den Austausch mit den Aufsichtsbehörden sucht.
Derzeit liegt der Fokus der Bank auf der Restrukturierung und der Marktperformance im Vorfeld des Finanzupdates 2026. Die Verzögerung der Übernahmeverhandlungen schafft Raum für strategische Planung und die Abstimmung mit den deutschen Behörden. Anleger beobachten die Entwicklung weiterhin genau, da die Aktie weiterhin eine starke Aufwärtsdynamik zeigt.

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