Trier holt Landespokal mit spätem 1:0 gegen Koblenz und steht im DFB-Pokal
Bianca StiebitzTrier holt Landespokal mit spätem 1:0 gegen Koblenz und steht im DFB-Pokal
Trier sichert sich mit 1:0 gegen TuS Koblenz den Landespokalsieg und qualifiziert sich für den DFB-Pokal
In einem knappen Finale vor fast 9.000 Zuschauern im Moselstadion setzte sich Trier mit 1:0 gegen TuS Koblenz durch und sicherte sich damit den Einzug in den DFB-Pokal der kommenden Saison. Ein spätes Tor von Noah Herber entschied die hart umkämpfte Partie.
In der ersten Halbzeit bestimmte Trier zwar das Spielgeschehen, schaffte es aber nicht, klare Torchancen herauszuarbeiten. Die Abwehr von Koblenz blieb stabil, sodass es torlos in die Pause ging.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verpasste Damjan Marceta die beste Möglichkeit für Trier. Kurz darauf traf Sven König nur die Latte – erneut blieb der Führungstreffer aus. Trotz ihrer Spielüberlegenheit fand Trier lange keine Lücke in der Koblenzer Defensive.
Erst in der 82. Minute fiel der entscheidende Treffer: Herber verwandelte eiskalt zum 1:0 und löste damit frenetischen Jubel bei den Heimfans aus. In der Nachspielzeit eskalierte die Partie, als Dami Grgić nach einem rüden Fouls mit Rot vom Platz flog. Im anschließenden Tumult wurde auch Koblenz-Trainer Michael Stahl des Feldes verwiesen.
Der 1:0-Erfolg bescherte Trier nicht nur den Pokal, sondern auch die Chance auf ein lukratives Los in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals. Koblenz hingegen bleibt nach einer kämpferisch starken, aber letztlich ergebnislosen Leistung ohne Titel.






